Der Hamburger Rugby-Verband ist Landesverband im Spitzenverband Rugby Deutschland und Fachverband im Hamburger Sportbund (HSB). Er ist Dachverband der Rugbyvereine in Hamburg und vertritt die Interessen von rund 1.200 Mitgliedern in sieben Vereinen in den Sportarten Rugby Union, Tag Rugby, Touch Rugby und Australian Football.
Der Hamburger Rugby-Verband berät und unterstützt Neugründungen von Vereinen des ovalen Sports in und um Hamburg. Zudem bietet der HHRV fortlaufende Schulprojekte, ein jährliches Rugby-Feriencamp sowie ein inklusives Projekt für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum an.
Die Heimat des HHRV ist dabei die Rugby-Arena Stadtpark. Zudem stehen vier weitere Sportanlagen in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte den angeschlossenen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt
Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen
HHRV setzt Beauftragte für Mädchenrugby ein
Talentpfad zur Entwicklung des Nachwuchses
Rugby in Hamburg wächst. Ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung: die Kinder- und Jugendarbeit beim FC St. Pauli und beim Hamburger Rugby-Club. Beide Vereine verzeichnen im Nachwuchsbereich wachsende Mitgliedszahlen. Diese auch im Bereich des Mädchenrugbys. So stellt der FC St. Pauli aktuell in Kooperation mit dem RK 03 Berlin zwei eigenen Nachwuchsmannschaften in den weiblichen Jahrgängen U15 und U18. Um diesen positiven Trend zu unterstützen, verstärkt auch der Hamburger Rugby-Verband die Nachwuchsausbildung auf Landesebene. Unterstützung erhält der Fachverband in puncto Ausbildung dabei durch Lena Lundius in der neugeschaffenen Position als Beauftragte des HHRV für die Entwicklung Mädchen- und Frauenrugby.
Lena Lundius ist bereits beim Hamburger Rugby-Club für Kooperationen des Vereins zuständig. Dabei zeichnet sich Lundius beim Bundesligisten für professionell aufgesetzte und erfolgreich durchgeführte Spenden- und Crowdfunding-Kampagnen sowie nachhaltig organisierte Netzwerktreffen verantwortlich. Nun möchte sie auch strukturell die ovale Nachwuchsarbeit in der Hansestadt auf das nächste höhere Niveau heben. „Ich möchte den Norden zu einem Zentrum für leistungsorientierten Rugbynachwuchs und olympisches 7er-Rugby entwickeln – mit einem klaren Schwerpunkt auf der Förderung von Mädchen und Frauen“, blickt Lundius in die Zukunft.
Die Ausbildung von SpielerInnen der Jahrgänge U14 bis U20 folgen dabei einem sportlichen Eliteanspruch, der über einen Lernpfad in Form von regelhaften Sichtungen über Stützpunkttrainings bis hin zu Einsätzen in Landesauswahlmannschaften führt. Hierbei setzt die neue HHRV-Beauftragte auf die bestehenden Konzepte wie das „High Performance Youth Development Program“ des Fachverbandes unter der Leitung des Landesverbandstrainers Tomás Capurro und des Landesverbandstrainers Mädchen Ivan Zivijinovic sowie auf der bereits breit aufgestellten Aus- und Fortbildung von TrainerInnen auf. „Eine Aufgabe wird dabei sein, entsprechende Ausbildungsinhalte und Maßnahmen mit den Hamburger Vereinen zu koordinieren und diese mit den Programmen der Kader des Spitzenverbandes Rugby Deutschland abzustimmen“, skizziert Lundius eine ihrer künftigen Aufgaben. So möchte sie weiterhin die Sicherung der bereits bestehenden hohen Qualität im sportlichen Bereich auf und neben dem Feld garantieren und ausbauen.
Um die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Mädchen und Frauen im Rugby weiterhin zu steigern, plant Lena Lundius zudem den Aufbau eines klaren Mädchentalentpfads in den Jahrgängen U15, U18 sowie U20, der auch die Gewinnung und Qualifizierung von Trainerinnen als Vorbilder beinhaltet. „Spezielle Sichtungstage und Stützpunkttrainings nur für Mädchen sollen dabei für den richtigen Anschub sorgen“, sagt Lundius. Alle diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, ein noch höheres sportliches Niveaus in der Hansestadt für beide Geschlechter zu erreichen und Hamburg als attraktiven Standort für die ovalen Talente im Norden zu etablieren.






