Der Hamburger Rugby-Verband ist Landesverband im Spitzenverband Rugby Deutschland und Fachverband im Hamburger Sportbund (HSB). Er ist Dachverband der Rugbyvereine in Hamburg und vertritt die Interessen von rund 1.200 Mitgliedern in sieben Vereinen in den Sportarten Rugby Union, Tag Rugby, Touch Rugby und Australian Football.
Der Hamburger Rugby-Verband berät und unterstützt Neugründungen von Vereinen des ovalen Sports in und um Hamburg. Zudem bietet der HHRV fortlaufende Schulprojekte, ein jährliches Rugby-Feriencamp sowie ein inklusives Projekt für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum an.
Die Heimat des HHRV ist dabei die Rugby-Arena Stadtpark. Zudem stehen vier weitere Sportanlagen in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte den angeschlossenen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt
Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen

Lehrgang mit Pfeife in Theorie und Praxis
Hamburg etabliert sich als Ausbildungsstandort
Nur eine Woche nach dem "Super Saturday" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland stand bereits der nächste Lehrgang in der Rugby-Arena Stadtpark an. Dieses Mal kamen 21 BundesligaschiedsrichterInnen, zehn Coaches of Match Official (CMO) sowie fünf Educators aus ganz Deutschland in Hamburg zusammen, um sich auf die ausstehende Spielzeit im ovalen Ober- und Unterhaus intensiv in Theorie und Praxis vorzubereiten.
Das Wochenende war dabei von eijner durchgehend positiven Stimmung unter den Teilnehmenden geprägt. Diese fußte auf den gewinnbringenden Austausch zwischen den erfahrenen und neu dazugekommenen Unparteiischen, die das intensive durch die CMO durchliefen. Und auch der FC St. Pauli unterstütze die Ausbildung der SchiedsrichterInnen. Denn die Testspeiele der Männer und Frauen gegen den Vienna Celtic RC und den Gothenburg RC ermöglichte den SchiedsrichterInnen, dem Erlernten gleich einem Praxistest vor Ort an der Saarlandstraße zu unterziehen.
Dabei gab es durchweg positive Rückmeldung der Teilnehmenden zu der modernen Anlage im Stadtpark, der Heimat des ovalen Sports in der Hansestadt, sowie die professionelle Ausrichtung des Lehrganges durch den Hamburger Rugby-Verband. Ebenso ging der Dank an das Gastroteam des Verbandshauses, das wieder ausgiebig für das leibliche Wohl währen der zwei Tage in der Rugby-Arena Stadtpark sorgte.
"Wir bedanken uns als Educator ganz herzlich beim Hamburger Rugby-Verband für die ausgezeichnete und professionelle Ausrichtung und Organisation des Lehrgangs und auch beim FC St Pauli für die Möglichkeit, die Freundschaftsspiele in den Lehrgang zu integrieren", lautete das Fazit von Educator Verena Fickenscher. Und wer ganz früh an der Pfeife anfangen möchte, meldet sich einfach für das JungschiedsrichterInnen-Programm des Hamburger Rugby-Verbandes an. Informationen dazu erteilt der HHRV-Referent Sport- und Schiedsrichterwesen Thomas Engler per E-Mail. Damit etabliert sich Hamburg immer mehr zu einem leistungsstarken und -fähigen Ausbilsdungsstandort in Rugby Deutschland.
Im Frühjahr bereits für den Sommer planen
HHRV bietet wieder sein Rugby-Feriencamp an
Auch dieses Jahr mach der Sommer ohne Rugby-Feriencamp nur halb so viel Spaß. Deshalb geht dieser Ferienspaß auch 2026 in die nächste Runde. Der Termin für die ovale Woche lautet daher: 10. bis 14. August. Dann steigen täglich von neun Uhr bis 15 Uhr in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) ovale Action mit ganz viel Rugby sowie weitere tolle und spannenden Angebote an Sport und Bewegung. Dieses Jahr steht die Teilnahme den Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren frei.
„Aus Gesprächen mit den Kindern und Eltern haben wir den vielfachen Wunsch vernommen, dass Kinder im Rahmen Ihrer Rugbyaltersklasse das Feriencamp verbringen möchten. Wir versuchen daher, dieses Jahr diesen Wunsch umzusetzen“, führt der HHRV-Feriencamporganisator Ivo Beckmann aus. Somit sind alle Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge U8 bis U14 beim Feriencamp willkommen. Auf eine Einschränkung weist Beckmann in diesem Zusammenhang hin: „Ob die Anmeldungen eine Aufteilung exakt nach Altersklassen ermöglichen, werden wir erst kurz vor Ankick des Rugby-Feriencamps sehen. Erst dann ist es uns möglich, eine Aufteilung nach den Jahrgängen vorzunehmen.“ Daher ist die Anmeldung für das Rugby-Feriencamp ab sofort freigeschaltet.
Die Kosten für eine Woche Ferienspaß betragen 110 Euro (ermäßigt 105 Euro). Früh- (ab acht Uhr) und Spätbetreuung (bis 16 Uhr) beträgt einen Aufpreis in Höhe von 10 Euro/Tag. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Verpflegung und Getränke sowie eine Überraschung zum Abschluss der ovalen Ferienwoche.
HHRV läutet die "Super Week" ein
Hamburg kann (internationales) Rugby
Die Hamburg 7s 2026 am ersten Juli-Wochenende sind nicht die einzige internationale Rugbyveranstaltung dieses Jahr in der Hansestadt. Denn am heutigen Mittwoch (4. März) erfolgt in der Rugby-Arena Stadtpark der Ankick zu der "Super Week" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Themen: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating des Levels L1. Ausbildende und Teilnehmenden kommen dabei nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem europäischen Ausland. Höhepunkt wird dann am Wochenende der "Super Saturday" (7. März) mit einem TrainerInnen-Lehrgang sein.
„Ich finde es großartig, dass wir beide Veranstaltungen nach Hamburg geholt haben. Mit der neuen Anlage an der Saarlandstraße und dem Verbandshaus sind wir auch als vergleichsweise kleiner Landesverband leistungsstark in der Lage, solche Maßnahmen zu organisieren und durchzuführen", schaut der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski auf die kommenden Tage. Und weiter: "Wir zeigen, dass Sport mehr ist als Hochglanzfotos für eine Olympiabewerbung. Sport ist an jedem Tag, auch wenn keiner hinschaut, wenn die Menschen ausgebildet werden, die dafür sorgen, dass Kinder und Erwachsene später gut trainieren können und in Bewegung bleiben. Das ist unspektakulär, aber äußerst wichtig. Auch und gerade für die Breite des Rugbysports, für die Breite jeden Sports." Zurawskis Hoffnung: "Egal, was mit Hamburg und den olympischen Spielen passiert - ich hoffe, dass die Politik fortwährend hinschaut, was hier und überall in Hamburg jeden Tag diesbezüglich geleistet wird. Und das nicht nur, wenn der Fotograf kommt". Denn auch schon in der kommenden Woche wird in der Hansestadt weiter an den unerlässlichen Basics gearbeitet: Dann steigt an selber Stelle ein Bundesligaschiedsrichterkurs.
Ziel: die Ausbildung von vier Educators für das SchiedsrichterInnenwesen in Deutschland. "Besonders in dem Bereich der Unparteiischen sind Educators wichtig, damit hierzulande regelmäßig Lehrgänge abgehalten werden können und das SchiesrichterInnenwesen nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite weiter wachsen kann. Somit profitieren alle Landesverbände davon, was wir diese Woche in der Hansestadt auf die Beine stellen", betont Thomas Engler, HHRV-Referent für das Sport- und SchiedsrichterInnenwesen. Ganz nach dem Motto: "Hamburg kann Rugby!“







