7er-DM: Hamburger Auswahl erkämpft sich tollen vierten Platz

Zum ersten gemeinsamen Training kamen die Jungs des FC St. Pauli und des Hamburger Rugby-Clubs im April zusammen. Am Wochenende stand nun der Ernstfall an: die deutsche Meisterschaft der Landeverbände im olympischen 7er-Rugby. Und die U16 des Hamburger Rugby-Verbandes bestand diese Feuerprobe bei der TGS Hausen mit Bravour. Im Gesamtklassement erkämpfte sich die Mannschaft mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen einen tollen vierten Platz. 

Insgesamt 14 Spieler, drei Trainer und eine Teammanagerin traten die Fahrt in Kleinbussen ins hessische Hausen an. Das sportliche Ziel dabei immer vor Augen, sich mit den Auswahlmannschaften der anderen Landesverbände zu messen und als Team für die SAS Sevens in Heidelberg zusammenzuwachsen. Entsprechend groß war der Respekt besonders vor den erfahrenen 7er-Auswahlmannschaften aus Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen. Aber auch die Teams aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern nahmen die Hamburger Jungs nicht auf die leichte Schulter.

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Zehnte Auflage des Hamburger Rugby-Feriencamps steigt in der ersten Juliwoche

Auch dieses Jahr bietet der Hamburg Rugby-Verband ein Rugby-Feriencamp an. Und dies bereits zum zehnten Mal. Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene von sieben bis 15 Jahren sind eingeladen, sich mit dem ovalen Sportgerät auszutoben. Zudem stehen vom 1. Juli bis 5. Juli (täglich neun Uhr bis 16 Uhr) weitere Sportarten wie Australian Football und Quidditch auf dem Programm in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71). Spaß ist also garantiert! Die Teilnahme inklusive Verpflegung, Camp-Shirt und einer süßen Überraschung kostet 70 Euro pro Kind, mit dem Hamburger Ferienpass lediglich 60 Euro und jedes Geschwisterkind erhält fünf Euro Rabatt. Also schnell das Anmeldeformular ausfüllen und per-E-Mail abschicken!

Rugby in Hamburg – Tradition seit dem 19. Jahrhundert

Der ovale Sport in der Hansestadt von 1892 bis 1949

 

Seit Jahrzehnten war es nur ein Gerücht, nun ist es Gewissheit: Der englische Traditionssport Rugby wurde bereits vor mehr als 120 Jahren in Hamburg gespielt.

Belege für erste Anfänge eines organisierten Spielbetriebs im 19. Jahrhundert fand Heinz-Peter Jungblut, pensionierter Kriminalbeamter und langjähriger Präsident des Hamburger Rugby-Club von 1950 e.V. (HRC), nach Recherchen  in den digitalen Archiven der European Library.

 

Wirklich erstaunlich, denn jahrzehntelang hieß es, der Hamburger Sport-Verein sei der älteste Rugby-Verein der Hansestadt. Zwar wurde 1925 im HSV eine Rugbyabteilung gegründet, „doch meine Recherchen belegen, dass dieser Sport viel früher in Hamburg gespielt wurde“, sagt Heinz-Peter Jungblut. So lassen sich nicht nur in historischen Zeitungen Hinweise darauf finden, sondern auch im Archiv des HSV-Museums. Dort wird in alten Schriftstücken der Hohelufter FC von 1892 erwähnt, der Rugby spielte, sich aber zwei Jahre später durch Übertritt zum Hamburger Fußball-Klub von 1888 wieder auflöste. Genau der HFK (später HFC), der einer der drei Gründungsvereine des heutigen Hamburger Sport-Vereins ist. Damals spielten die Aktiven dieses Vereins noch eine Kombination aus Rugby und Fußball, wahlweise getrennt nach Halbzeiten.

 

Am 6. März 1898 kündigte dann die „Neue Hamburger Zeitung“ ein „Rugby-Wettspiel zwischen einer Hamburger Mannschaft und derjenigen des Bremer Fußball-Vereins“ auf der Hamburger Moorweide an. Fünf Tage berichtete dieselbe Zeitung dann von dem Rugby-Wettspiel des Bremer Fußball-Vereins gegen den Hamburger Rugby-Club, das die junge Hamburger Mannschaft deutlich mit 0:44 verlor.  

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Hamburgs starke Rugby-Jungs suchen Spenderhelden - DKMS-Registrierungsaktion im Rahmen des Erstligaderbys

Jan (29) aus Hamburg hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist seine einzige Chance, gesund zu werden. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für den Läufer allerdings erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann daher helfen und sich am Sonnabend (27. April) in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) während des Erstligaderbys zwischen dem Hamburger Rugby-Club und dem FC St. Pauli (Ankick: 16 Uhr) als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

 

Jan kann nur gesund werden, wenn es einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, weiß Demet Kaygusuz, Mitarbeiterin der DKMS. Unter dem Motto, „Hamburg sucht Helden““ appellieren daher die Spieler des Hamburger Rugby-Clubs und des FC St. Pauli an die Menschen in der Metropolregion, sich am

 

Sonnabend, 27. April 2019
13.30 Uhr bis 18 Uhr

Rugby-Arena Stadtpark

Saarlandstraße 71

22303 Hamburg

 

im Rahmen des Stadtderbys in die DKMS aufnehmen zu lassen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können.

 

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Rugby World Cup: Hamburgs Rugby im Small Talk mit der japanischen Generalkonsulin

Der Rugby World Cup 2019 wird am 20. September in Tokio mit der Partie des WM-Gastgebers Japan gegen Russland angepfiffen. Und so langsam steigt daher auch das WM-Fieber in Hamburg. Deshalb folgten der Ehrenpräsident des Hamburger Rugby-Verbandes, Horst Jahnke (l.), sowie der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski gerne der Einladung der japanischen Generalkonsulin Kikuko Kato in ihre Residenz am Leinpfad. Gesprächsthemen der illustren Runde waren neben den ovalen Titelkämpfen auch die olympischen und paralympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. 

 

Die Generalkonsulin gab zur Eröffnung des Empfangs in ihrer Begrüßungsrede einen beeindruckenden Überblick der sportlichen Ambitionen und Anstrengungen Japans, bei zwei der größten Sportveranstaltungen weltweit als perfekter Ausrichter und Gastgeber zu fungieren. Der mit Videoausschnitten von der Weltmeisterschaft 2015 unterstützte Bericht über die anstehende WM ließ dabei nicht nur die Vorfreude bei den beiden HHRV-Vertretern steigen, sondern machte auch die weiteren Gäste neugierig auf den ovalen Titelkampf im Herbst, der am 2. November mit dem Finale in Yokohama endet. Mit dem WM-Logo unter dem verbindenden Motto „Unity“ betonte Generalkonsulin Kikuko Kato dabei auch die weltweit geltenden Grundsätze und Werte des Rugbysports. Im Anschluss ihrer Ausführungen führten Horst Jahnke und Nils Zurawski bei hervorragendem Buffet mit den anwesenden Gästen wie Hamburgs Sport-Staatsrat Christoph Holstein, den Konsuln von Chile und Indien, den Generalkonsuln von Tansania, Äthiopien und Sri Lanka sowie Prof. Dr. Patrick Köllner vom Giga Institut für Asien-Studien ausgiebigen Small Talk sowie interessante Gespräche.

 

„Es war ein sehr aufschlussreicher Abend. Wir wünschen der japanischen Mannschaft ein erfolgreiches WM-Turnier, bei dem die Brave Blossoms vielleicht wieder den einen oder anderen Überraschungserfolg wie beim Turnier 2015 gegen Südafrika landen können“, übermittelte der HHRV-Ehrenvorsitzende Horst Jahnke der Generalkonsulin Kikuko Kato die besten Wünsche von Hamburgs Rugby für das anstehende sportliche Großereignis.

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