Deutscher Rugby-Tag in Heusenstamm nach wenigen gefassten Beschlüssen abgebrochen

Nach der medialen Kampagne gegen den Deutschen Rugby-Verband (DRV) und seinen Vertretern sowie den daraus anschließend resultierenden Querelen und öffentlichen Anschuldigungen in alle Richtungen, wurde der Deutsche Rugby-Tag (DRT) in Heusenstamm am 17. Juli 2021 mit Spannung erwartet. Am Ende standen nur wenige Beschlüsse, die die anwesenden Vertreter*innen der Vereine und Landesverbände gefasst haben, sowie der Abbruch der Veranstaltung nach sieben Stunden auf Antrag aus dem Plenum. 

Um sich ein Bild über den DRT zu machen, hat der Hamburger Rugby-Verband alle bis dato (20. Juli 2021) vorliegenden Veröffentlichungen zusammengefasst.

 

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Dockers und Touch in den Fachverband aufgenommen - Hamburger Rugby-Verband wächst

Was während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Hamburger Rugby-Verbandes beschlossen wurde, ist nun amtlich: Die beiden Vereine Hamburg Dockers und Touch Hamburg sind seit Juli Mitglied im HHRV. Damit wächst der ovale Hamburger Fachverband von fünf auf sieben Vereine an. Entsprechende Meldung sind an das Amtsgericht und den Hamburger Sportbund (HSB) gegangen.

 

Die beiden Mitgliedschaften sind zunächst auf zwölf Monate und zu finanziellen "Schnupperkonditionen" ausgelegt. Nach Ablauf dieses Zeitfensters setzten sich die Vertreter*innen des HHRV sowie der beiden Vereine zusammen, um sich über eine mögliche dauerhafte Zusammenarbeit zu verständigen.

 

Mit den Hamburg Dockers hat der HHRV den amtierenden deutschen Meister im Australian Football (Aussie Rules, Footy) in seinen Reihen aufgenommen. Und mit Touch Hamburg kann der HHRV nun auch die kontaktlose Variante des Rugbysports anbieten, die auf Schnelligkeit und gemischtgeschlechtliche Mannschaften setzt.

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Jahreshauptversammlung: Hamburger Rugby-Verband auch in Coronazeiten auf Erfolgskurs

Der Hamburger Rugby-Verband (HHRV) segelt auch in Zeiten der Coronapandemie auf Erfolgskurs. Finanziell steht der HHRV so gut da wie seit langer Zeit nicht mehr. Und auch sportlich und organisatorisch stellt sich das Hamburger Rugby immer breiter auf. So lautet das Fazit der jüngsten Jahreshauptversammlung des HHRV, die mit den Vereinsvertretern sowohl in präsenz als auch digital abgehalten wurde.

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Hamburger Rugby-Feriencamp 2021: Anmeldungen für Kinder von sieben bis zwölf Jahren ab sofort möglich

+++Aktuelle Information (2. Juni 2021)

Auch dieses Jahr sind die Plätze beim Hamburger Rugby-Feriencamp heiß begehrt. Die Organisatoren melden für die letzte Woche (26. Juli bis 30. Juli) bereits "ausgebucht"! In der Auftaktwoche vom 12. Juli bis 16. Juli gibt es noch Restplätze. In der mittleren Woche (19. Juli bis 23. Juli) sind hingegen noch ausreichend Plätze vorhanden. Zudem steht das Angebot einer Unterstützerin, für nicht so einkommensstarke Familien bis zu zwei Teilnahmen zu finanzieren. Meldet euch dafür einfach beim Organisationsteam. +++

 

Hamburger Sommer ohne Rugby-Feriencamp? Unvorstellbar! Deshalb können Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren ab sofort für den ovalen Sommerspaß angemeldet werden. 

 

Dieses Jahr steigt das Feriencamp für Mädchen und Jungen in der Rugby-Arena Stadtpark vom 12. Juli bis 30. Juli. Die Betreuung findet dabei wochenweise von neun Uhr bis 15 Uhr statt. Da möglichst viele Kinder in den Genuss des ovalen Sommerspaßes kommen sollen, ist nur eine Anmeldung pro Kind und Woche möglich für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren sind daher möglich. Bei Wunsch nach mehrmaliger Teilnahme werden die Kinder auf die Warteliste für die entsprechenden Wochen gesetzt. Mit Blick auf die aktuelle Pandemielage ist die Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen pro Woche beschränkt. Das Angebot richtet sich an Mitglieder in den Hamburger Rugbyvereinen und nach Absprache an deren Freund*innen. Die Ferienaktionen und Ausflüge finden in und um den Stadtpark herum statt. Ausflüge außerhalb des Stadtparks werden im Vorfeld angekündigt. Das Angebot hat dabei seinen Schwerpunkt auf dem Spiel mit dem ovalen Leder sowie weiteren sportlichen Aktivitäten.

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Stellungnahme des HHRV zu den aktuellen Vorwürfen gegenüber dem DRV

Auch der Vorstand des Hamburger Rugby-Verbandes (HHRV) hat von den Vorwürfen an den Deutschen Rugby-Verband und seinen Vorstand Manuel Wilhelm gehört und gelesen. Auch wir haben intensiv  die vielfältigen Diskussionen in den sozialen Medien verfolgt und dort auch Stellung bezogen. Sollte an diesen Vorwürfen etwas dran sein, dann wäre die Forderung des HHRV glasklar.

 

Angesichts der vielen, auch sich allerdings widersprechenden Informationen, die wir in den vergangenen zwei Tagen in vielen Telefonaten und E-Mails sammeln konnten, ist es dem  Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, sich klar auf die eine oder andere Seite zu stellen. Dafür haben wir zu wenig eindeutige Informationen und zu viele Fragen zu den Beteiligten, der Berichterstattung selbst als auch den präsentierten Vorwürfen und Fakten, die uns nicht direkt und im Original vorliegen. Forderungen aus der Hamburger Rugbylandschaft zu klaren Bekenntnissen seitens des Verbandes pro oder contra einer der Seiten können wir nachvollziehen, werden von uns bei dieser Informationslage aber nicht erfolgen.

 

Es stellt sich hier insgesamt auch die Frage, ob dem Vorfall und dem Deutschen Rugbysport mit solchen sehr vereinfachenden pro-und-contra-Positionierungen insgesamt geholfen ist oder ob nicht eine andere Art des Umgangs und der Bearbeitung solcher Konflikte den gemeinsamen Zielen dienlicher sein könnte. Vorschläge dazu wurden vom HHRV wiederholt gemacht.

 

Wir fordern eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe und Anschuldigungen - von allen beteiligten Seiten! Die auf der Webseite des DRV erschienene Erklärung ist allerdings in diesem Zusammenhang unprofessionell und unzureichend. Der Verband tut sich in unseren Augen mit seinem gegenwärtigen Kommunikationsverhalten

schon seit längerem keinen Gefallen.

 

Wir bleiben am Ball und werden auch weiterhin offen für Gespräche bleiben, Informationen einholen und bewerten – dieses aber nicht coram publico, sondern in bewährter Manier, vertrauensvoll hinter den Kulissen und bei entsprechender Gelegenheit die Hamburger Vereine informieren. In den passenden Gremien werden wir dann als Verband Stellung beziehen und für konstruktive Lösungen werben und uns einsetzen.

 

Für den Vorstand

 

Nils Zurawski, 1. Vorsitzender