Hamburger Rugby-Verband weiht mit der Zweiten Bürgermeisterin sein Verbandshaus ein - Katharina Fegebank spricht Grußwort in der Rugby-Arena Stadtpark

Was vor fünf Jahren mit einer ersten Idee anfing, findet nun seine Vollendung. Der Hamburger Rugby-Verband (HHRV) weiht am Samstag, 18. August, sein Verbandshaus in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) feierlich mit einer großen Party ein. Den ganzen Tag über können die Gäste an der Saarlandstraße Rugby von der U6 bis zum Erwachsenenbereich, Livemusik und Kinderprogramm genießen. Der Höhepunkt wird dann das Grußwort der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank sein. Anschließend wird sie gemeinsam mit dem HHRV-Vorsitzenden Dr. Nils Zurawski das Verbandhaus offiziell einweihen.

 

Durch breite Unterstützung der Bezirksversammlung Nord, des Hamburger Sportbundes, der PSD Bank und durch finanzielle und immaterielle Eigenleistungen der fünf Hamburger Rugbyvereine sowie des Verbandes entstand in rund einjähriger Bauzeit das 243 Quadratmeter große Gebäude in der Rugby-Arena Stadtpark. Noch nehmen die Handwerker die letzten Handgriffe vor, damit das Verbandshaus pünktlich zur offiziellen Eröffnung in voller Pracht erscheint. „Dann haben endlich alle Vereine eine gemeinsame Heimat an Hamburgs zentralen Rugbystandort“, sagt Ralph Paukstat, der als HHRV-Vizepräsident verantwortlich für die Umsetzung dieses Projekt ist. „Daher haben die Klubs zusammengearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.“

 

Der Hamburger Rugby-Verband hat einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert, damit das Rugby in der Hansestadt nun verbesserte Bedingungen für die Ausbildung von Spielern, Schiedsrichtern und Trainern bieten kann. Das Verbandshaus verfügt über einen abtrennbaren Gast- und Seminarraum, einen Barbereich und eine voll ausgestattete Küche sowie Abstellräume für Nahrungsmittel und Rugby-Equipment. Zudem ist noch eine Terrasse geplant. Damit sich das Gebäude in das Milieu des umliegenden Stadtparks eingliedert, hat der HHRV darüber hinaus die Pflanzung einer Hecke und fünf Bäumen vorgesehen, die das Verbandshaus säumen.

 

Das Programm am Sonnabend, 18. August:

  • 10 Uhr bis 12 Uhr: Turnier der Nordserie mit verschiedenen Kinder- und Jugendjahrgängen
  • 12 Uhr bis 14 Uhr: Spiele der Frauen des FC St. Pauli, des Hamburger Rugby-Clubs, der SG Ruckoons (NRW) und des Batallion d’Amour (Rheinland-Pfalz)
  • 14 Uhr bis 15.30 Uhr: Spiele der Männer des FC St. Pauli, des Hamburger Rugby-Clubs und der SG HSV/Hamburg Exiles RFC
  • 14 Uhr bis 17 Uhr: Livemusik mit der Big Band „conFusion“
  • 15.30 Uhr bis 16 Uhr. Begrüßung durch den HHRV-Vorsitzenden Dr. Nils Zurawski, Grußwort der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Einweihung des Verbandshauses durch die zweite Bürgermeisterin und des HHRV-Vorsitzenden
  • ganztägig: BBQ, Getränkeausschank, Tombola, Kinderprogramm
  • ab 20 Uhr: Musik vom DJ

Eine Woche Feriencamp voller Rugby, Snacks und Sportspaß

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben 65 Mädchen und Jungen fünf Tage lang das Feriencamp  des Hamburger Rugby-Verbandes genossen. Jeden Morgen zwischen 8.30 Uhr und neun Uhr trafen sich die Neueinsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene in der Rugby-Arena Stadpark (Saarlandstraße 71). Denn bis 16 Uhr standen von Montag bis Freitag Rugby, Snacks und viele weitere spannende Sportaktivitäten auf dem Programm.

 

Los ging es am ersten Tag mit der gemeinsamen Vorstellung. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 15 Jahren wurden dabei in "Kids", "Juniors" und "Seniors" eingeteilt, ehe es mit den Trainern Ivo und Lorenz vom HSV, Freya und Leonie vom FC St. Pauli sowie Nils und Matthias vom Hamburger Rugby-Club auf den Rasen der Rugby-Arena Stadpark ging. Dies ließ sich auch der NDR nicht entgehen und schickte ein Kamerateam an der Saarlandstraße vorbei und nahm ein paar Trainingsimpressionen auf und ließ von den Rugby-Kids für das "Hamburg Journal" den Wetterbericht ansagen.

 

Unterbrochen wurden die täglichen Rugbyeinheite von Snackpausen mit frischem Obst und Gemüse. Chrsitina und Michael Hase schnibbelten dabei Karotten, Paprika, Gurken, Melonen und Äpfel in mundgerechte Stücke. Und mittags kredenzte Camp-Koch Nils Zurawski der hungrigen Rugby-Meute Köstlichkeiten wie Spagehtti Bolognese, Pfannkuchen, Quarkkartoffeln, gegrillte Maiskolben und Hot Dogs.

Sportliche Abwechslung gab es zudem auf dem Rasen der Rugby-Arena Stadtpark. Passen, fangen und tackeln mit dem Rugbyball wurden dabei durch Ultimate Frisbee mit den Fischbees, Quidditch mit dem Quidditch Club Hamburg, Bogenschießen mit der Erlebniswerft und Kickboxen mit dem Central Fight Club aufgelockert. Und am Abschlusstag gab es die große Feriencamp-Olympiade mit Wettkämpfen im Fuß- und Völkerball (selbstvertändlich mit dem ovalen Leder gespielt), im Sumoringen sowie auf einem Hindernis-Parcour. Nachmittags gab es dann ein großes Kuchenbüffet und die Jungs und Mädchen zeigten gemeinsam mit den Trainern und Eltern beim Tackle- und Tag-Rugby, was sie die Woche über mit dem ovalen Ball im Stadtpark gelernt haben. Neben dem obligatorischen Camp-Shirt (dieses Jahr in orange) erhielt jedes Kind von den Trainern zudem eine Urkunde als Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem Rugby-Feriencamp 2108.

 

Einige Jungs und Mädchen haben das Feriencamp dabei so spannend gefunden, dass sie bereits zum Trainingsauftakt des Rugbynachwuchses beim FC St. Pauli, Hamburger RC und HSV aufgelaufen sind. Ein Grund, warum der Hamburger Rugby-Verband und Organisatorin Ann-Kathrin Haid auch für kommendes Jahr eine weitere Auflage des Feriencamps planen.

Nachwuchsspielerinnen des FC St. Pauli stehen vor internationaler Premiere im DRV-Dress

Der FC St. Pauli stellt im Nachwuchsbereich erneut Nationalspielerinnen für den Deutschen Rugby-Verband ab. So hat DRV-Nationaltrainer Morne Laubscher Emily Ditschkuß in die U16 der 7er-Nationalmannschaft berufen und Noemi Zohra Lück für die U18 in der olympischen Rugbyvariante nominiert. Beide Mädels laufen vom 2. bis 5. August beim Olympic-Hope-Turnier im ungarischen Esztergom mit dem Adler auf der Brust aus.  Der Hamburger Rugby-Verband wünscht dem braun-weißen Duo bei seiner internationalen Premiere viel Spaß und maximalen Erfolg.

Der Hamburger Rugby-Verband bedankt sich bei Platzwart Mario Behrend für sieben Jahre exzellente Arbeit

Wer die Rugby-Arena Stadtpark betrat, kam nicht an ihm vorbei: Platzwart Mario Behrend war die gute Seele der Anlage an der Saarlandstraße. Er hielt Kabinen und Platz in Schuss und versorgte die durstigen Kehlen und hungrigen Mägen bei den Trainingseinheiten und Spielen zusammen mit seiner Frau Gabi. Nun hat Mario seinen Vertrag mit dem HHRV bereits Ende April gekündigt. Zur neuen Saison wird er daher nicht mehr an der Saarlandstraße wirbeln.

 

Trotz seiner Kündigung packte Mario bei den Exiles 7s, beim Störtebeker Cup des FC St. Pauli, bei der Deutschen 7er-Meisterschaft der Landesverbände sowie beim HRC-Tag noch weiter tatkräftig mit an. Durch eine Wiedereingliederungsmaßnahme nach schwerer Krankheit stieß er zum HHRV und damit zum Rugbysport. Alles fing am 1. März 2011 an, als der Hamburger Rugby-Verband ihn mit einem befristeten Arbeitsvertrag als Platzwart anstellte. Nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Wolfgang Behnke übernahm er noch im selben Jahr die Stelle in Vollzeit. Seine Aufgaben umfassten dabei die Säuberung der Kabinen und die Pflege der Außenanlage. Zudem war Mario zentraler Ansprechpartner der Hamburger Klubs vor Ort und hatte auch immer ein offenes Ohr für die Gastvereine in der Rugby-Arena Stadtpark. Dabei zeigte er immer persönlichen Einsatz, der weit über die Aufgaben seines Arbeitsvertrages hinausging.

 

Seine Frau Gabi versorgte zudem Spieler, Fans und Zuschauer mit Getränken, Wurst, Frikadellen und Salzgebäck. Und für die kleinen Rugger waren immer Süßigkeiten vorrätig. Anlaufpunkt war dabei der nicht zu übersehene rote Trailer mit seiner überdachten kleinen Terrasse. Ihre gemeinsame Tochter Shayenne schnürt darüber hinaus für den FC St. Pauli die Rugbystiefel. „Der Hamburger Rugby-Verband bedankt sich bei Mario für die großartige Arbeit in den vergangenen sieben Jahren und bedauert seine Entscheidung, nicht mehr weiter für das Hamburger Rugby tätig sein zu wollen. Wir hätten ihn gerne weiterbeschäftigt“, sagt Ralph Paukstat, der als HHRV-Vizepräsident für den Betrieb auf der Rugby-Arena Stadtpark verantwortlich ist. Die Hamburger Vereine und der Verband wünschen "Gabio" nun alles Gute für die Zukunft. Als letzter Gruß bleibt ein „Tschüss, Mario!“ Und das heißt in Hamburg bekanntlich „Auf Wiedersehen!"

 

Foto: Karin Krugler-Felsch

Einweihungsparty des Verbandshauses mit allen Unterstützern, Partnern und Fans des Rugbyports in Hamburg

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