Hamburgs Rugby expandiert: Weiterer Trainingsplatz für den ovalen Sport auf der Anlage Tribünenweg

Der Rugbysport in Hamburg wächst. Zweitligist FC St. Pauli ist der mitgliederstärkste Rugbyklub in Deutschland, Erstligist Hamburg Rugby-Club rangiert in dieser Liste bundesweit auf Platz zehn. Folge: Die Plätze in der Rugby-Arena Stadtpark, Am Bären sowie am Barmwisch platzen aus allen Nähtern. Doch nun haben die Verantwortlichen des Hamburger Rugby-Verbandes eine Lösung für die Platznot gefunden. Nach Gesprächen mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte erhält der HHRV nun Trainingszeiten auf der Sportanlage Tribünenweg (Horn). Der Hamburger Rugby-Club hat bereits im April 2019 das Geläuf in einem gemeinsamen Tackle-Camp mit den Footballern der Hamburg Young Huskies getestet (Foto) und für geeignet befunden.

 

Gegenüber der Galopprennbahn können die Hamburger Vereine nun zunächst am Wochenende Zeiten nutzen. Ab dem vierten Quartal 2020 stehen dann auch unter Woche einzelne Tage für Trainingseinheiten zur Verfügung. Der HHRV ist daher nun auch in der Lage, Touch Hamburg einen adäquaten Trainingsplatz anzubieten - und so den ovalen Sport in der Hansestadt weiter wachsen zu lassen.

Behörde erteilt Ausnahmegenehmigung: Spielbetrieb im 15er-Rugby wieder erlaubt

Das Schreiben ist von Sportstaatsrat Christoph Holstein unterschrieben. Und der Inhalt ist äußerst positiv: Ab sofort ist auch in Hamburg wieder der Spielbetrieb im 15er-Rugby erlaubt. Unter Einhaltung des vom Hamburger Rugby-Verbandes (HHRV) ausgearbeiteten und der Behörde für Inneres und Sport (BIS) sowie dem Landessportamt (LSP) vorgelegten Hygienkonzeptes für die Rugby-Arena Stadtpark ist den Vereinen in der Hansestadt wieder erlaubt, die klassische Rugby-Variante unter Wettkampfbedingungen auszuüben. Verantwortlich für die Umsetzung der Coronaregeln sind dabei die jeweiligen Vereine.

 

Der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski appeliert an alle Vereine die Ausnahmegenehmigung behutsam zu nutzen: "Die Nachrichten aus dem Süden der Republik mahnen zum umsichtigen Planung des Spielbetriebes. Auch wenn wir wieder spielen dürfen, sollten wir nicht so tun, als sei das die Situation, wie wir sie kennen. Das ist sie nicht. Alles steht immer zur Disposition und kann sich über Nacht ändern. Seid euch alle bewusst, dass das alles ganz schnell vorbei sein kann, sobald wir einen Corona-Fall haben, der nach einem Spiel auftaucht oder nach einem Training mit vielen Leuten. Seid vernünftig und lasst uns versuchen, so gut es geht, durch diese Zeit zu kommen. Lieber einmal weniger spielen, als lange nicht!"

mehr lesen

Aktualisierte Corona-Verordnung ab 1. September lässt 15er-Rugby auch weiterhin nicht zu

Zunächst die gute Nachricht: Der Spielbetrieb im Nachwuchsbereich bis einschließlich der U14 sowie im 7er-Rugby ist ab dem 1. September 2020 wieder möglich. Denn ab dann gilt die aktuell angepasste Corona-Verordnung des Hamburger Senats, nach der bis zu 30 Spieler*innen und Schiedsrichter*innen gleichzeitig auf dem Feld wieder aktiv sein können. Dies bedeutet aber auch, dass Partien im 15er-Rugby weiterhin nicht möglich sind. Der HHRV und seine Vereine sind daher dabei, Lösungen zu finden, um auch ab der U16 bis in den Erwachsenenbereich wieder Spiele durchführen zu können.

Trainer*innen, Betreuer*innen, Ergänzungsspieler*innen,  Zuschauer*innen sowie an 7er-Turnieren teilnehmende Mannschaften, die in den Pausen nicht am Spielgeschehen aktiv teilnehmen, müssen außerhalb des Feldes weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Diese gelten auch bis auf Widerruf für die Nutzung der Umkleidekabinen und Duschen in der Rugby-Arena Stadtpark. Inwieweit eine Lockerung dieser Bestimmungen für die bezirkliche Sportanlage Barmwisch durch das zuständige Bezirksamt Wandsbek vorgenommen wird, klären die Verantwortlichen des Hamburger Rugby-Verbandes aktuell. Die geänderte Corona-Verordnung gilt bis zum 30. November 2020.

Corona lässt die Luft aus dem ovalen Leder - kein Bundesligarugby im Jahr 2020

Der Hamburger Rugby-Verband (HHRV) und seine Vereine haben auf der jüngsten gemeinsamen Sitzung bereits ihre Vorbehalte gegenüber den avisierten Saisonstart der 1. und 2. Bundesliga Mitte September geäußert. Diese Skepsis war berechtigt. Denn nun hat der Rugby-Bundesligausschuss (RBA) den gesamten Spielbetrieb für das Jahr 2020 abgesagt. Mit dem Frühjahr 2021 ist ein neuer Starttermin ins Auge gefasst. Mit der Folge einer Umstellung der Spielzeit auf das Kalenderjahr.

 

Ebenso hat die Deutsche Rugby-Jugend (DRJ) den bundesweiten nationalen Spielbetrieb in der U16 und U18 zunächst abgesagt. In vier Wochen soll geprüft werden, ob ein Saisonstart im Herbst möglich sei. Für einen  regionalen Spielbetrieb im Nachwuchs- und Seniorenbereich sind die jeweils zuständigen Landesverbände mit Blick auf die Corona-Verodrdnungen in den einzelnen Bundesländern verantwortlich. Und auch die Deutschschen Rugby-Frauen (DRF) haben den nationalen Spielbetrieb im 7er- und 15er-Rugby für dieses Jahr abgesagt und peilen ebenfalls einen Siasonstart im Frühjahr 2021 an.

Hamburger Jung Ben Ellermann: Mit Liebe und Leidenschaft zum historischen Europameistertitel im 7er-Rugby

Die letzte Klausur des Semsester im Fachbereich Sportwissenschaften ist geschrieben, die vorlesungsfreie Zeit auch in Heidelberg eingteläutet - Zeit also, für einen Heimatbesuch des Hamburger Jungs und 7er-Europameisters Ben Ellermann (22) in der Hansestadt. Dabei ließ es sich der Nationalspieler nicht nehmen, auf einer Stippvisite in der Rugby-Arena Stadtpark vorbeizuschauen. Dort leitete er eine Trainingseinheit mit Spielern seines Stammvereins FC St. Pauli und stellte sich anschließend bei einem "Meet & Greet" den Fragen der Anwesenden. Dabei gab er einen Einblick in das Leben eines Sportlers, der am Bundesstützpunkt des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar unter Profibedingungen trainiert.

mehr lesen