Rugby in Hamburg - der ovale Wiederaufstieg nach dem 2. Weltkrieg

Zum Ende der Sommerpause und noch vor dem Start des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den verschiedenen Ligen folgt der zweite Teil zur Geschichte des Rugbysports in Hamburg. Dafür sind der langjährige Präsident des Hamburger Rugby-Clubs, Heinz-Peter Jungblut, sowie HHRV-Pressereferent Matthias Hase im Volksparkstadion in des Vereinsarchiv des HSV hinabgestiegen, haben die Chronik des FC St. Pauli zum 75. Jubiläum der Rugbyabteilung gewälzt und sich durch das digitale Archiv des Hamburger Abendblattes gearbeitet. Herausgekommen ist ein Text mit vielen interessanten neuen Informationen und Anekdoten über den Wiederbeginn des Rugbysports in der Hansestadt nach dem 2. Weltkrieg bis hin zu den aktuellen Bundesligazeiten zwischen Alster und Elbe.

 

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Platzsperre für die Rugby-Arena Stadtpark und am Barmwisch

Der Sommer ist auch in Hamburg angekommen und damit naht die Zeit der Platzsperre auf Hamburgs Rugbyplätzen. Daher hat die Platzkommission folgende Regelungen getroffen:

 

Barmwisch: 24. Juni 2019 bis 12. August 2019

 

In Absprache mit dem Platzwart ist der Platz am Barmwisch bis zum Beginn der Rasenpflege nutzbar. Ist der Platz gesperrt, finden für den Zeitraum bis zum Relegationspiel die Donnerstags-Trainings des HRC auf der Saarlandstraße statt. Der FC St Pauli weicht dann auf den "Platz am Bären" aus.

 

Rugby-Arena Saarlandstraße: 8. Jui 2019 bis 20. August 2019

 

Die Kabinensperrung für Reinigungsarbeiten gilt vom 8. Juli 2019 bis 21. Juli 2019.

 

"Platz am Bären": durchgehend geöffnet

 

Die Platzkommission passt diese Termine, wenn notwendig, den Witterungsbedingungen an.

7er-DM: Hamburger Auswahl erkämpft sich tollen vierten Platz

Zum ersten gemeinsamen Training kamen die Jungs des FC St. Pauli und des Hamburger Rugby-Clubs im April zusammen. Am Wochenende stand nun der Ernstfall an: die deutsche Meisterschaft der Landeverbände im olympischen 7er-Rugby. Und die U16 des Hamburger Rugby-Verbandes bestand diese Feuerprobe bei der TGS Hausen mit Bravour. Im Gesamtklassement erkämpfte sich die Mannschaft mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen einen tollen vierten Platz. 

Insgesamt 14 Spieler, drei Trainer und eine Teammanagerin traten die Fahrt in Kleinbussen ins hessische Hausen an. Das sportliche Ziel dabei immer vor Augen, sich mit den Auswahlmannschaften der anderen Landesverbände zu messen und als Team für die SAS Sevens in Heidelberg zusammenzuwachsen. Entsprechend groß war der Respekt besonders vor den erfahrenen 7er-Auswahlmannschaften aus Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen. Aber auch die Teams aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern nahmen die Hamburger Jungs nicht auf die leichte Schulter.

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Zehnte Auflage des Hamburger Rugby-Feriencamps steigt in der ersten Juliwoche

Auch dieses Jahr bietet der Hamburg Rugby-Verband ein Rugby-Feriencamp an. Und dies bereits zum zehnten Mal. Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene von sieben bis 15 Jahren sind eingeladen, sich mit dem ovalen Sportgerät auszutoben. Zudem stehen vom 1. Juli bis 5. Juli (täglich neun Uhr bis 16 Uhr) weitere Sportarten wie Australian Football und Quidditch auf dem Programm in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71). Spaß ist also garantiert! Die Teilnahme inklusive Verpflegung, Camp-Shirt und einer süßen Überraschung kostet 70 Euro pro Kind, mit dem Hamburger Ferienpass lediglich 60 Euro und jedes Geschwisterkind erhält fünf Euro Rabatt. Also schnell das Anmeldeformular ausfüllen und per-E-Mail abschicken!

Rugby in Hamburg – Tradition seit dem 19. Jahrhundert

Der ovale Sport in der Hansestadt von 1892 bis 1949

 

Seit Jahrzehnten war es nur ein Gerücht, nun ist es Gewissheit: Der englische Traditionssport Rugby wurde bereits vor mehr als 120 Jahren in Hamburg gespielt.

Belege für erste Anfänge eines organisierten Spielbetriebs im 19. Jahrhundert fand Heinz-Peter Jungblut, pensionierter Kriminalbeamter und langjähriger Präsident des Hamburger Rugby-Club von 1950 e.V. (HRC), nach Recherchen  in den digitalen Archiven der European Library.

 

Wirklich erstaunlich, denn jahrzehntelang hieß es, der Hamburger Sport-Verein sei der älteste Rugby-Verein der Hansestadt. Zwar wurde 1925 im HSV eine Rugbyabteilung gegründet, „doch meine Recherchen belegen, dass dieser Sport viel früher in Hamburg gespielt wurde“, sagt Heinz-Peter Jungblut. So lassen sich nicht nur in historischen Zeitungen Hinweise darauf finden, sondern auch im Archiv des HSV-Museums. Dort wird in alten Schriftstücken der Hohelufter FC von 1892 erwähnt, der Rugby spielte, sich aber zwei Jahre später durch Übertritt zum Hamburger Fußball-Klub von 1888 wieder auflöste. Genau der HFK (später HFC), der einer der drei Gründungsvereine des heutigen Hamburger Sport-Vereins ist. Damals spielten die Aktiven dieses Vereins noch eine Kombination aus Rugby und Fußball, wahlweise getrennt nach Halbzeiten.

 

Am 6. März 1898 kündigte dann die „Neue Hamburger Zeitung“ ein „Rugby-Wettspiel zwischen einer Hamburger Mannschaft und derjenigen des Bremer Fußball-Vereins“ auf der Hamburger Moorweide an. Fünf Tage berichtete dieselbe Zeitung dann von dem Rugby-Wettspiel des Bremer Fußball-Vereins gegen den Hamburger Rugby-Club, das die junge Hamburger Mannschaft deutlich mit 0:44 verlor.  

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