Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt

Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen

Verband 11.05.2026

Restplätze für Ferienspaß mit ovalem Leder

Anmeldungen für Rugby-Camp noch möglich

Auch dieses Jahr mach der Sommer ohne Rugby-Feriencamp nur halb so viel Spaß. Deshalb geht dieser Ferienspaß auch 2026 in die nächste Runde. Der Termin für die ovale Woche lautet daher: 10. bis 14. August. Dann steigen täglich von neun Uhr bis 15 Uhr in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) ovale Action mit ganz viel Rugby sowie weiteren tollen und spannenden Angeboten an Sport und Bewegung. Dieses Jahr steht die Teilnahme den Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren frei. 

„Aus Gesprächen mit den Kindern und Eltern haben wir den vielfachen Wunsch vernommen, dass Kinder im Rahmen Ihrer Rugbyaltersklasse das Feriencamp verbringen möchten. Wir versuchen daher, dieses Jahr diesen Wunsch umzusetzen“, führt der HHRV-Feriencamporganisator Ivo Beckmann aus. Somit sind alle Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge U8 bis U14 beim Feriencamp willkommen. Auf eine Einschränkung weist Beckmann in diesem Zusammenhang hin: „Ob die Anmeldungen eine Aufteilung exakt nach Altersklassen ermöglichen, werden wir erst kurz vor Ankick des Rugby-Feriencamps sehen. Erst dann ist es uns möglich, eine Aufteilung nach den Jahrgängen vorzunehmen.“ Daher ist die Anmeldung für das Rugby-Feriencamp ab sofort freigeschaltet. 

Die Kosten für eine Woche Ferienspaß betragen 110 Euro (für Geschwisterkinder und Ferienpassinhaber*innen ermäßigt 105 Euro). Früh- (ab acht Uhr) und Spätbetreuung (bis 16 Uhr) beträgt einen Aufpreis in Höhe von 10 Euro/Tag. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Verpflegung und Getränke an allen Tagen sowie eine Überraschung zum Abschluss der ovalen Ferienwoche.

Rugby-Feriencamp

Hamburgs Olympiabotschafter Ben Ellermann vom FC St. Pauli in einer Spielszene mit einem Rugbyball in der Hand mit einem Kampagnenlog der Hansestadt im Vordergrund
Verband 07.05.2026

Hamburg kann olympisches 7er-Rugby

Sommerspiele in der Hansestadt eine Chance für alle

Hamburg kann 7er-Rugby. Diesen Beweis treten Ben Ellermann (FC St. Pauli) und die deutsche Nationalmannschaft sowie das RD-Frauenteam zum vierten Mal in Folge an. Denn auch dieses Jahr steigen die Hamburg 7s (3. bis 5. Juli) im Sportpark Steinwiesenweg. Und dann wirbelt auch der Olympiabotschafter der Hamburg Active City wieder über den Platz und zeigt, das olympische und paralympische Sommerspiele zwischen Alster und Elbe ein(en) Versuch wert sind.

Ellermann möchte die Chance von Spielen in der Hansestadt nutzen, um den Familien der Sportler, den Fans und Freunden tolle und spannende Spiele auf der Heimbühne an der Waterkant zu bieten. "Ich sehe Wettkämpfe vor ikonischer Kulisse: Beachvolleyball am Hafen, Laufen entlang der Alster, Rugby-Spiele mit Blick aufs Wasser. Vielleicht sogar mit Kiel als norddeutschem Partner für einzelne Disziplinen wie Rugby. Seiner Meinung nach, ist Hamburg geradezu prädestiniert für olympische und paralympische Sommerspiele in der Stadt. "Ich bin im Zentrum von Hamburg groß geworden. Und was diese Stadt besonders macht, ist nicht nur ihre Infrastruktur, sondern ihr Charakter. Hamburg lebt von Vielfalt. Unterschiedliche Kulturen, Lebenswege, Perspektiven. Alles kommt hier zusammen - aber nicht nebeneinander, sondern miteinander.  Genau wie beim Rugby. Und dieses Miteinander können wir mit den Spielen fördern." Und dabei seien Sportarten und Vereinsfarben egal, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

"Die einen sagen, Hamburg ist blau-weiß-schwarz, die anderen sagen Hamburg ist braun-weiß. Aber am Ende ist Hamburg unsere Perle. Und wir feiern alle zusammen den gleichen Moment, wenn Olympia in unsere Stadt kommt",  schaut Ellermann auf den Fußball, um zu motivieren, die Faszination von Sommerspielen zwischen Alster und Elbe zu genießen. Die beiden Nationalspielerinnen Leonie Fouquet und Catharina Rickel vom FC St. Pauli betonen in einem Interview mit dem Hamburger Sportbund eine weitere Chance für alle von olympischen und paralympischen Spielen in der Hanestadt. 

Den beide sehen in den Rugbywettbewrben im Zeichen der Ringe eine großartige Möglichkeit, Rugby auch als ein Spiel für Mädchen und Frauen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Durch den ovalen Sport entwickeln Mädchen und Frauen neben den athletischen Fähigkeiten auch positive Charaktereigenschaften noch stärker aus, bilden sie ein noch gefstigteres Selbstbewusstsen aus. Hilfreich seine dabei auch viele internationale Kontakte, die man durch und mit dem Rugbysport knüpft. Dies gilt besonders für olympische Sommerspiele, bei den Athletinnen aus der ganzen Welt und aus zahlreichen verschiedenen Sportrten in Hamburg zusammenkommen würden. 

Für Rickel war der Rugbywettbewerb in Paris im Stade de France einfach "phänomenaler" Frauensport und ist bis heute ein unvergessliches Ereignis. Daher wünscht sie sich für die Hansestadt, dass Rugby als Randsportart im Speziellen und besonders der Frauensport im Allgemeinen mehr Aufmerksamkeit erhält. Hamburg könne zeigen, was es für coole Sportarten gebe und durch olympische Spiele stärker auf Rugby aufmerksam machen, pflichtet ihr Leonie Fouquet bei. 

HHRV-News

Eine Gruppe von 13 männlichen und weiblichen Trainern und Trainerinnen bei Sonneschein auf dem Kunstrasenplatz der Rugby-Arena Stadtpark
Verband 28.04.2026

HHRV stellt künftig einen WR Coach Educator

Tomás Capurro auf dem Weg zum Trainer*innenausbilder

Mit der "Super Week" Anfang März begann es, dann folgten Online-Seminare und nun die praktische Schlussausbildung in der Rugby-Arena Stadtpark - HHRV-Landestrainer Tomás Capurro (Foto,l.) ist auf dem Weg zum World Rugby Coach Educator. Capurro, der auch Headcoach des Hamburger Rugby-Clubs ist, erhält somit die Befähigung, selbst Trainer auszubilden. Ein weiterer Schritt in der Ausbildungsoffensive des Hamburger Rugby-Verbandes.
 

Unter der Leitung der World Rugby Coach Educators Christian Doering (Hannover) und Sascha Werlich (Niederlande) legte Tommy Capurro seine zweite Parxiseinheit mit zehn Trainer*innen des HRC an der Saarlandstraße im Rahmen eines World Rugby Level 1-Kurses ab. "Der Hamburger Rugbysport ist nun in der Lage, seine Trainer*innen beginnend ab der C-Lizenz auszubilden. Zudem kann der HHRV entsprechende Angebote bundesweit ausschreiben und in Hamburg anbieten", erklärt Dietmar Scharmann, HHRV-Referent Ausbildung. Dadurch erhalte die entsprechende Ausbildung in der Hansestadt nochmals eine ganz andere Dynamik und kann den notwendigen Bedarfen bei wachsender Beliebteheit sowie den steigenden sportlichen Ansprüchen des ovalen Spiels zwischen Alster und Elbe mit individuellen Angeboten angepasst werden. 

HHRV-News

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