
Abschied von Hamburgs Rekordnationalspieler
Horst Wohler mit 83 Jahren verstorben
Zwischen 1964 und 1975 stehen 30 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft in den Büchern. Damit avancierte Horst Wohler zum Hamburger Rekordinternationalen. Ein Rekord, der heute noch Bestand hat. Umso trauriger macht uns daher die Nachricht seines Heimatvereins FC St. Pauli, dass Wohler nun mit 83 Jahren verstorben sei. Damit verbaschiedet sich der Hamburger Rugbysport von einem ganz Großen der ovalen Zunft an Elbe und Alster. Gleichzeitig verliert der Hamburger Rugbysport einen seiner fachkundigsten Chronisten des ovalen Spiels.
Horst Wohler trat 1960 in die Rugbyabteilung des FC St. Pauli ein und wurde schnell zu einem der erfolgreichsten Spieler des Vereins des vergangenen Jahrhunderts. Neben unzähligen Hamburger Meisterschaften und der Deutschen Vizemeisterschaft 1964 erhielt Wohler für seine Verdienste auf und neben dem Platz für den Rugbypsort in Hamburg und Deutschland sowohl den Goldenen Ehrenball des Deutschen Rugby-Verbandes und die Ehrenplakete des Spitzenverbandes. Auszeichnungen, besonders auch in dieser Kombination, die nur wenigen Rugbyaktiven in Deutschland zuteil kam. In Erinnerung bleibt zudem seine elegante Spielweise, die ihm beim FC St. Pauli zum Führungsspieler und Kapitän machte.
Der Hamburger Rugby-Verband spricht der Familie sowie Freunden und Weggefährten von Horst Wohler sein tief empfundenes Beileid aus und wünscht ganz viel Kraft in diesen schweren Stunden.
Foto: FC St. Pauli

Olympische Spiele: Eine Chance für den ovalen Sport
Hamburgs Rugby im Blick der Bewerbungskampagne
Die Freude in der Hamburger Rugbygemeinschaft war groß, als Vertreter der Stadt angekündigt hatten, sich für olympische und paralympische Sommerspiele zwischen Elbe und Alster zu bewerben. Gehört die 7er-Variante des olympischen Sports seit Rio 2016 doch zu den attraktivsten und stark nachgefragtesten Wettbewerben. Umso größer war das Unverständis, als die Meldung kam, die beiden Turniere der Männer und Frauen würden bei Zuschlag für die Spiele in Kiel ausgerichtet werden. Ernüchterung setzte ein. Doch dieser weicht nun wieder Zuversicht, nachdem Verteter der Vorprojekts olympische und paralympische Spiele sowie des Hamburger Sportbundes im Haus des Sports das Trainingsstättenkonzept der Stadt für Spiele im Zeichen der Ringe vorgestellt haben.
Steffen Rülke und André Güldner vom Vorprojekt und HSB-Geschäftsführer Daniel Knoblich erläuterten das 100 Sportanlagen umfassende Konzept. Für Rugby bedeutet dies, dass zwei Spielfelder für die Vorbereitung auf den ovalen Kampf um die Medaillen vorgehalten werden müssen. Erwähnung fand in diesem Zusammenhang die modernisierte und jüngst während der "Super Week" vom Weltverband World Rugby in den höchsten Tönen gelobte Rugby-Arena Stadtpark. Dennoch gab es auf Seiten des HHRV Nachfragen an die Vortragenden, aus denen sich eine kurze kontroverse Diskussion ergab, in der beiden Seiten ihre Standpunkte deutlich machten. Denn mit Blick auf die vorhandene ovale Sportinfrastrukltur in Hamburg sowie die propagierten "Spiele der kurzen Wege" ergab die Vergabe der Rugbywettbewerbe nach Kiel aus Sicht des HHRV noch immer keinen Sinn - wird doch in Hamburg ein neues Stadion gebaut, in dem die Leichtathletikwettberbe ausgetragen werden sollen. Und hier zeigte Paris, dass Rugby und die Kernsportart olympischer Spiele wunderbar zusammengehen und terminlich aufeinander abgestimmt für ein volles Haus sorgten. Hier liegt aber des Pudels Kern begraben.
Die Verantwortlichen des Vorprojektes geht nicht davon aus, an Elbe und Alster die Zuschauendenzahlen wie an der Seine zu erreichen. Statt eines nur halbgefüllten Stadions im Volkspark setzten sie auf prall gefüllte Ränge an der Förde. Fair enough. Auch wenn sich das Hamburger Rugby ein wenig mehr Mut bei der Stadionwahl wünscht. Denn Rugby, und besonders die olympische 7er-Variante, ist mehr als nur Sport. Denken wir an die gemeinsam feiernden, tanzenden und singenden Fans aus Fidschi, Südafrika, Neuseeland und den Rest der ovalen Welt. Bilder, die den olympischen Geist perfekt widerspiegeln und nun womöglich in Kiel rund um das Holstein-Stadion erzeugt werden. Dennoch wird der HHRV die Olympiakampagne der Active City nach Kräften unterstützen. Denn womöglich ist diese Bewerbungsrunde "die letzte Chance auf olympische und paralympische Spiele in Deutschland", wie Vorprojekt-Chef Steffen Rülke betonte. Und die würden auch dem Rugbysport in der Hansestadt einen weiteren Schub verpassen.
Bei Zuschlag würden Bundesmittel nach Hamburg fließen, die zusammen mit einem kalkuliertem Gewinn aus den Spielen in Höhe von 100 Millionenn Euro auch in die Modernisierung der Sportinfrastruktur in den Stadtteilen und den Quartieren investiert werden würde. Dabei haben die Verantwortliche weiterhin auch die Rugby-Arena Stadtpark sowie mögliche weitere zu entwicklende Standorte im Blick. Und ganz ausgeschlossen ist es nicht, olympisches Rugby-Flair in Hamburg zu genießen. Denn sollten sich Nationen entscheiden, ihre Quartier im olympischen Dorf im Volkspark aufzuschlagen, wäre die Sportinfrastruktur des HHRV erste Adresse für Trainingseinheiten. Besonders für den Rugbynachwuchs wäre dies eine unvergessliche Gelegenheit, den ovalen Stars ganz nahe zu kommen, sich Tricks und Kniffe abzuschauen und auf Autogrammjagd zu gehen. Und vielleicht kann auch eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert werden - unterstützt von den Männer und Frauen der Hamburger Vereine.
Der HHRV wird daher das Angebot annehmen, sich weiterhin gemeinsam mit dem Vorprojekt auszutauschen, damit bis zum 31. Mai der Weg für ein positives Referendum freigeräumt bleibt. Einen Weg, den der ovale Sport der Stadt gemeinsam mit dem Hamburger Sport beschreitet.

Lehrgang mit Pfeife in Theorie und Praxis
Hamburg etabliert sich als Ausbildungsstandort
Nur eine Woche nach dem "Super Saturday" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland stand bereits der nächste Lehrgang in der Rugby-Arena Stadtpark an. Dieses Mal kamen 21 BundesligaschiedsrichterInnen, zehn Coaches of Match Official (CMO) sowie fünf Educators aus ganz Deutschland in Hamburg zusammen, um sich auf die ausstehende Spielzeit im ovalen Ober- und Unterhaus intensiv in Theorie und Praxis vorzubereiten.
Das Wochenende war dabei von eijner durchgehend positiven Stimmung unter den Teilnehmenden geprägt. Diese fußte auf den gewinnbringenden Austausch zwischen den erfahrenen und neu dazugekommenen Unparteiischen, die das intensive durch die CMO durchliefen. Und auch der FC St. Pauli unterstütze die Ausbildung der SchiedsrichterInnen. Denn die Testspeiele der Männer und Frauen gegen den Vienna Celtic RC und den Gothenburg RC ermöglichte den SchiedsrichterInnen, dem Erlernten gleich einem Praxistest vor Ort an der Saarlandstraße zu unterziehen.
Dabei gab es durchweg positive Rückmeldung der Teilnehmenden zu der modernen Anlage im Stadtpark, der Heimat des ovalen Sports in der Hansestadt, sowie die professionelle Ausrichtung des Lehrganges durch den Hamburger Rugby-Verband. Ebenso ging der Dank an das Gastroteam des Verbandshauses, das wieder ausgiebig für das leibliche Wohl währen der zwei Tage in der Rugby-Arena Stadtpark sorgte.
"Wir bedanken uns als Educator ganz herzlich beim Hamburger Rugby-Verband für die ausgezeichnete und professionelle Ausrichtung und Organisation des Lehrgangs und auch beim FC St Pauli für die Möglichkeit, die Freundschaftsspiele in den Lehrgang zu integrieren", lautete das Fazit von Educator Verena Fickenscher. Und wer ganz früh an der Pfeife anfangen möchte, meldet sich einfach für das JungschiedsrichterInnen-Programm des Hamburger Rugby-Verbandes an. Informationen dazu erteilt der HHRV-Referent Sport- und Schiedsrichterwesen Thomas Engler per E-Mail. Damit etabliert sich Hamburg immer mehr zu einem leistungsstarken und -fähigen Ausbilsdungsstandort in Rugby Deutschland.
Im Frühjahr bereits für den Sommer planen
HHRV bietet wieder sein Rugby-Feriencamp an
Auch dieses Jahr mach der Sommer ohne Rugby-Feriencamp nur halb so viel Spaß. Deshalb geht dieser Ferienspaß auch 2026 in die nächste Runde. Der Termin für die ovale Woche lautet daher: 10. bis 14. August. Dann steigen täglich von neun Uhr bis 15 Uhr in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) ovale Action mit ganz viel Rugby sowie weitere tolle und spannenden Angebote an Sport und Bewegung. Dieses Jahr steht die Teilnahme den Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren frei.
„Aus Gesprächen mit den Kindern und Eltern haben wir den vielfachen Wunsch vernommen, dass Kinder im Rahmen Ihrer Rugbyaltersklasse das Feriencamp verbringen möchten. Wir versuchen daher, dieses Jahr diesen Wunsch umzusetzen“, führt der HHRV-Feriencamporganisator Ivo Beckmann aus. Somit sind alle Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge U8 bis U14 beim Feriencamp willkommen. Auf eine Einschränkung weist Beckmann in diesem Zusammenhang hin: „Ob die Anmeldungen eine Aufteilung exakt nach Altersklassen ermöglichen, werden wir erst kurz vor Ankick des Rugby-Feriencamps sehen. Erst dann ist es uns möglich, eine Aufteilung nach den Jahrgängen vorzunehmen.“ Daher ist die Anmeldung für das Rugby-Feriencamp ab sofort freigeschaltet.
Die Kosten für eine Woche Ferienspaß betragen 110 Euro (ermäßigt 105 Euro). Früh- (ab acht Uhr) und Spätbetreuung (bis 16 Uhr) beträgt einen Aufpreis in Höhe von 10 Euro/Tag. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Verpflegung und Getränke sowie eine Überraschung zum Abschluss der ovalen Ferienwoche.
HHRV läutet die "Super Week" ein
Hamburg kann (internationales) Rugby
Die Hamburg 7s 2026 am ersten Juli-Wochenende sind nicht die einzige internationale Rugbyveranstaltung dieses Jahr in der Hansestadt. Denn am heutigen Mittwoch (4. März) erfolgt in der Rugby-Arena Stadtpark der Ankick zu der "Super Week" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Themen: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating des Levels L1. Ausbildende und Teilnehmenden kommen dabei nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem europäischen Ausland. Höhepunkt wird dann am Wochenende der "Super Saturday" (7. März) mit einem TrainerInnen-Lehrgang sein.
„Ich finde es großartig, dass wir beide Veranstaltungen nach Hamburg geholt haben. Mit der neuen Anlage an der Saarlandstraße und dem Verbandshaus sind wir auch als vergleichsweise kleiner Landesverband leistungsstark in der Lage, solche Maßnahmen zu organisieren und durchzuführen", schaut der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski auf die kommenden Tage. Und weiter: "Wir zeigen, dass Sport mehr ist als Hochglanzfotos für eine Olympiabewerbung. Sport ist an jedem Tag, auch wenn keiner hinschaut, wenn die Menschen ausgebildet werden, die dafür sorgen, dass Kinder und Erwachsene später gut trainieren können und in Bewegung bleiben. Das ist unspektakulär, aber äußerst wichtig. Auch und gerade für die Breite des Rugbysports, für die Breite jeden Sports." Zurawskis Hoffnung: "Egal, was mit Hamburg und den olympischen Spielen passiert - ich hoffe, dass die Politik fortwährend hinschaut, was hier und überall in Hamburg jeden Tag diesbezüglich geleistet wird. Und das nicht nur, wenn der Fotograf kommt". Denn auch schon in der kommenden Woche wird in der Hansestadt weiter an den unerlässlichen Basics gearbeitet: Dann steigt an selber Stelle ein Bundesligaschiedsrichterkurs.
Ziel: die Ausbildung von vier Educators für das SchiedsrichterInnenwesen in Deutschland. "Besonders in dem Bereich der Unparteiischen sind Educators wichtig, damit hierzulande regelmäßig Lehrgänge abgehalten werden können und das SchiesrichterInnenwesen nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite weiter wachsen kann. Somit profitieren alle Landesverbände davon, was wir diese Woche in der Hansestadt auf die Beine stellen", betont Thomas Engler, HHRV-Referent für das Sport- und SchiedsrichterInnenwesen. Ganz nach dem Motto: "Hamburg kann Rugby!“
Norddeutschlands Schiris starten mit Vorbereitung
"Mid Season Restarter" in Hamburg
Die Rugby-Arena Stadtpark war am Wochenende die Anlaufstelle für die SchiedsrichterInnen aus Norddeutschland. 13 Unparteiische aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben sich zum "Mid Season Restarter" im Verbandshaus an der Saarlandstraße getroffen. Unterstützung gab es dabei durch den Educator Boris Hoffmann (Bremen).
Tehmatischer Schwerpunkt des Workshops war die Kommunikation auf dem Feld. Der Fokus lag dabei auf theoretischen Fallbeispielen sowie auf kleinen Rollenspielen, um entsprechendes Verhalten auf dem Platz praktisch einzuüben. "Besonders mit Blick auf die steig wachsenden Anforderungen und Ansprüche an uns Schiesrichter und Schiedsrichterinnen, ist dies mittlerweile ein zentrales Thema, um ein gutes und faires Rugbyspiel zu ermöglichen", erläutert der HHRV-Referent Sport- und Schiedsrichter Thomas Engler die thematische Schwerpunktsetzung. "Daher suchen wir auch durchgängig nach Nachwuchstalenten an der Pfeife - egal ob aus der Jugend, ehemaligen Spieler und Spielerinnen oder auch Interssierte ganz ohne Vorkentnisse". Die nächste Möglichkeit zum Einstieg als SchiedsrichterIn besteht bereits am 7. März mit einem L1-Kurs in der Rugby-Arena Stadtpark oder später mit einem Kurs in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen gibt dazu erteilt Thomas Engler via E-Mail.
Abschied von einer ovalen Institution der Hansestadt
Ralph Paukstat nimmt nach zwei Jahrzehnten beim HHRV seinen Hut
Ohne ihn wäre im Hamburger Rugby-Verband sowie im ovalen Sport der Hansestadt vieles nicht möglich und umsetzbar gewesen. Mit Fug und Recht ist zu konstatieren, dass Ralph Paukstat einen prägenden und nachhaltigen Eindruck im HHRV geschaffen hat. Doch nun neigt sich eine Ära ihrem Ende entgegen – denn Paukstat nimmt nach knapp zwei Jahrzehnten als stellvertretender Vorsitzender seinen Hut. Was bleibt, ist eine 19 Jahre anhaltende Erfolgsstory im Wirken für den ovalen Sport an Elbe und Alster.
Bereits im Dezember 2016 erhielt Ralph Paukstat, von allen Ralphi genannt, im Rahmen des Senatsempfangs „Hamburg engagiert sich“ im Rathaus die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ in Bronze. Der damalige Bürgermeister Olaf Scholz händigte dabei den Ehrenpreis an Paukstat aus. Damit würdigte die Hamburger Politik damals bereits Ralphis unermüdlichen Tatendrang für den Hamburger Rugbysport. Dabei stand die Realisierung der bisher größten Meilensteine für den HHRV noch bevor. Federführend dabei: Ralph Paukstat.
Die Geburtsstunde der Idee zu einem Verbandshaus an der Saarlandstraße wurde 2007 unter dem damaligen HHV-Vorsitzenden Rolf Kowalik geboren. Bereits mit dabei im Hintergrund: Ralph Paukstat, damals noch 2. Vorsitzender der Rugbyabteilung im FC St. Pauli sowie Platzmanager des Hamburger Rugby-Verbandes. Sahen die ersten Entwürfe noch eine Containerlösung an der Saarlandstraße vor, konkretisierten sich die Pläne sechs Jahre später unter der HHRV-Ägide von Klaus Merkle. Ralphi blieb dabei nun als Stellvertretender Vorsitzender des Hamburger Rugby-Verbandes dauerhaft am Ball. Von Anfang an war Paukstat somit als Projektleiter die unermüdliche Triebfeder bei Planung, Organisation, Umsetzung und Realisierung der neuen ovalen Heimat in der Rugby-Arena Stadtpark. Bis zur Einweihung im August 2018 vergingen fünf Jahre. Eine Zeit voller Gespräche, Austausche und Papierkriege mit Politik, Verwaltung, Behörden, Banken und Gewerken. Mit Stolz auf das Erreichte blickte Ralphi bei der Einweihung dann neben der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank auf die sportliche Zukunft des HHRV: „Der Verband hat an der Saarlandstraße nun eine feste Anlaufstelle und ist die neue Heimat für die rund 1.200 Rugbyspielerinnen und Rugbyspieler in Hamburg. Zudem haben wir die Möglichkeit, Schiedsrichter und Trainer in den Schulungsräumen noch intensiver auszubilden.“ Eine aufreibende und stressige Periode lag dabei hinter Ralph Paukstat, die er in seiner ruhigen, sachlichen und verbindlichen, oftmals auch verschmitzten Art, für den Hamburger Rugby-Verband mit seinem ausgeprägten Verhandlungsgeschick erfolgreich und beharrlich meisterte. Eigenschaften für die Ralphi auch im Verband besonders geschätzt, wenn er Diplomatie und Ruhe in so manchen hitzigen Debatten über die unterschiedlichen Interessen der Vereine einsetzte. Doch Paukstat war immer mehr als „nur“ stellvertretender Vorsitzender des Hamburger Rugby-Verbandes.
Mit dem Wachstum des ovalen Sports in der Hansestadt wuchsen auch Ralphis Aufgaben: Mitglied der Platzkommission der Rugby-Arena Stadtpark, Ansprechpartner für Politik und Verwaltung, Event und Gameday Manager der Hamburg 7s im Sportpark Steinwiesenweg, Organisator von 15er-Länderspielen auf der ehemaligen Wolfgang-Meyer-Sportanlage, Bauherr des Verbandshauses, Mitbetreiber des Verbandshauses sind nur einige Funktionen und Aufgaben, die Paukstat in 19 Jahren bekleidete. Und dieser Tatendrang hielt bis an das Ende seiner Amtszeit an. Im Rahmen der Modernisierung der Sportinfrastruktur in der Rugby-Arena Stadtpark, die Paukstat beim Bau des dortigen Kunstrasenplatzes, der Installation der LED-Flutlichtanlage sowie der Sanierung des Umkleidehauses ebenfalls als Bauherr des HHRV verantwortete, legte er auch selbst Hand an und Schwang Pinsel und Hammer. Die aktuell provisorisch genutzte Anzeigentafel zimmerte Ralphi zudem persönlich zusammen.
Während seiner ehrenamtlichen Funktionärstätigkeit pflegte Ralph Paukstat weiterhin intensiven Kontakt zu seiner sportlichen Heimat – dem FC St. Pauli. Auch dort hinterließ er auf und neben dem Platz seine Spuren. Seit seinem zehnten Lebensjahr schlägt sein Herz braun-weiß. Nur logisch, dass er von seinem Verein mit dem Ehrenwappen für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Aber auch auf dem Platz verdiente sich Paukstat seine Meriten. Er schaffte es in die U19-Nationalmannschaft, bestritt mit der DRV-Auswahl mehrere Länderspiele und nahm an zwei Weltmeisterschaften teil. Als Kapitän führte er die Herrenmannschaft des FC St. Pauli 1988 zurück in die 1. Bundesliga. Ein Jahr später übernahm Ralph Paukstat als Trainer die Frauenmannschaft des und gewann mit dem Team 1995 die erste deutsche Meisterschaft. Zudem war er in den 1990er Jahren zwei Jahre Nationaltrainer der deutschen Frauenauswahl. Nach zehn Jahren gab Paukstat seine Trainerämter auf und widmete sich fortan als Funktionär den Geschicken des Rugbysports in Hamburg.
In dieser Funktion blieb Paukstat weiterhin Förderer der weiblichen Akteure im Rugbysport. Als HHRV-Vize ging er auf Alina Stolz zu und schlug sie als Nachfolgerin von Klaus Merkle als Vorsitzende des Hamburger Rugby-Verbandes vor. Folge: Der HHRV war ab 2016 der erste ovale Fachverband in Deutschland mit einer Frau an der Spitze. Somit wird Ralph Paukstat eine große Lücke im HHRV hinterlassen.
„Ralphi kenne ich aus Kinderzeiten beim FC St. Pauli seit 1978. Seit 2018 führe ich mit ihm gemeinsam den Hamburger Rugby-Verband sowie das Verbandshaus. Daher kann ich mir noch nicht vorstellen, wie es ohne Ralph weitergehen soll. Nicht nur sein Wissen - auch sein Engagement waren unvergleichbar. Ohne Ralph hätte es die Saarlandstraße wie wir sie heute kennen, nicht gegeben. Und auch keine Hamburg 7s in dem hochwertigen Umfang und von dieser herausragenden Qualität als EM-Turnier“, blickt der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski auf die vergangenen Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Paukstat zurück. „Wir werden jetzt andere Projekte im HHRV verfolgen, die Hamburg 7s weiterführen und weitere Maßnahmen mit Blick auf die modernisierte Infrastruktur in der Rugby-Arena Stadtpark anstoßen. Ich freue mich daher auf die Zusammenarbeit mit Ivo Beckman, der ja auch nicht vollkommen unbedarft zum Verband kommt“, skizziert Zurawski die Aufgaben in der ovalen Zukunft in der Stadt.
„Ralph zolle ich großen Respekt für seine grandiose Arbeit, die er für den Hamburger Rugbysport geleistet hat. Es sind riesige Fußstapfen, die er nun hinterlässt. Gemeinsam mit Nils werde ich Ralph Paukstats erfolgreiche Arbeit in dessen Sinne fortführen und dabei auch neue und eigene Akzente setzen, die sich aus einer neuen Aufteilung der Aufgaben innerhalb des HHRV ergeben. Daher freue ich mich auf meine anstehenden Aufgaben“, führt der neue stellvertretende HHRV-Vorsitzende Ivo Beckmann aus. Beckmann schaut dabei auf seine ebenfalls erfolgreiche Arbeit als Kassenwart des HHRV, als Vorsitzendes der Rugbysparte beim HSV sowie als HHRV-Koordinator des Schul-Rugby und des Rugby-Feriencamps zurück.
So ganz lässt Ralph Paukstst aber noch nicht vom HHRV los. Er bleibt dem Rugbysport in der Hansestadt noch bis zu den diesjährigen Hamburg 7s als Projektsteuer und Turnierverantwortlicher erhalten. Danach bleibt die Hoffnung, dass Ralphi dem Rugby in Hamburg als geschätzter Experte mit seiner Expertise und seinem Netzwerk über den ovalen Sport hinaus zumindest auf informellen Weg erhalten bleibt. Auf jeden Fall ist Ralphi nun auf Antrag des HHRV-Vorsitzenden Zurawski einstimmig zum Ehrenmitglied des Hamburger Rugby-Verbandes ernannt worden. Somit bleibt maximaler und aus tiefstem Herzen empfundener Dank für alles, was du für das Rugby in Hamburg geleistet hast, Ralphi! Wir sehen uns auf ein Astra in der Rugby-Arena Stadtpark, dass du dann nach dieser unfassbaren Zeit an Jahren in verantwortlichen Positionen endlich ganz entspannt genießen kannst!
Was geschah sonst noch auf der Jahreshauptversammlung des HHRV? Der Vorstand ist entlastet, die Finanzen sind sehr solide aufgestellt, weitere Maßnahmen zur Modernisierung der Sportinfrastruktur an der Saarlandstraße sind in die Wege geleitet. So hat der Vorstand einen Sponsoringvertrag zur Finanzierung einer Videoleinwand in der Rugby-Arean Stadtpark unterschrieben sowie einen Antrag zur temporären Aufstellung einer Tribüne beim Bezirksamt Hamburg-Nord gestellt. Nicht nur diese Maßnahmen beweisen, dass Hamburg sich zu einem attraktiven Rugby-Standort entwickelt hat. Denn Rugby Europe hat die Anfrage gestellt, eine Woche nach den Hamburg 7s auch die 7er-EM der U18 in der Hansestadt auszutragen. Ein Ansinnen, dass nun vom HHRV, Rugby Deutschland, der verantwortlichen Agentur Green4Sports und der Stadt Hamburg genauestens geprüft wird.
Neben den oben beschriebenen personellen Veränderungen im HHRV-Vorstand, gibt es weitere Personalien zu vermelden: Als Referent Sport- und Schiedsrichterwesen sowie Referentin Frauenrugby wurden die AmtsinhaberInnen Thomas Engler (vereinslos) und Anja Menschel (FC St. Pauli, kommissarisch) bestätigt. Zum Referenten Aus- und Fortbildung wurde Dietmar Scharmann (Hamburger Rugby-Club) gewählt. Erneut stehen Jessica Kampmann und Christian Haller (beide FC St. Pauli) als KassenprüferInnen zur Verfügung. Zur Beauftragten Förderung des Mädchen- und Frauenrugbys bestimmte der HHRV-Vorstand Lena Lundius (HRC).
HH 7s: Sei mittendrin statt nur dabei!
Rugby Deutschland sucht Volunteers
Die Vorbereitungen auf die vierten Hamburg 7s sind angelaufen. Dieses Jahr steigt die ovale Sommerparty vom 3. bis 5. Juli. Und ihr könnt dazu beitragen, dass auch die vierte Auflage dieses EM-Tuniers auf und neben dem Platz im Sportpark Steinwiesenweg wieder ein Erfolg wird. Denn Rugby Deutschland sucht erneut Volunteers für verschiedene Aufgaben rund um die Veranstaltung in der Hansestadt.
Der Spitzenverband sucht Unterstützung für folgende Aufgaben:
- Manschaftsbetreuung
- Manschaftsservice im Sportpark Steinwiesenweg (Tunnel-Crew, Aufwärm-Crew, Umkleidekabinenservice)
- Unterstützung Technische Zone (Rasenpflege, Assistent Technical Managament, Assistenz Technische Zone, SchiedsrichterInnenassistenz, Unterstützung Anti-Doping-Team)
- Unterstützung TV-Übertragung
- Unterstützung Ticketing. Merchandising & Zuschauendenbetreuung
- Transport Mannschaften und Offizielle
- Volunteer Center
Weitere Informationen und den Anmeldebogen findet ihr auf den Seiten von Rugby Deutschland. Der Hamburger Rugby-Verband freut sich auf die Zusammenarbeit mit euch!

"Lokale Unterstützung außergewöhnlich stark"
"Super Week": Joshua Ferreira im Interview
Der Hamburger Rugby-Verband ist vom 4. bis 8. März in der Rugby-Arena Stadtpark Gastgeber für die "Super Week" und den "Super Saturday" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort über den eutschen Spizenverband online möglich. Daher hat sich der HHRV die Zeit genommen, sich mit Joshua Ferreira, seines Zeichens T&E Manager bei Rugby Deutschland, über die Inhalte und Ziele der "Super Week" sowie über den "Super Saturday" als Höhepunkt der gesamten Veranstaltung für Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating zu unterhalten.
Hamburger Rugby-Verband (HHRV): Du bist Training and Education Manager von Rugby Deutschland. Was sind in dieser Funktion deine Aufgaben im Spitzenverband und für den ovalen Sport hierzulande?
Joshua Ferreira: Ich bin bei Rugby Deutschland für die Entwicklung und Koordination der Education Programmes für Coaches, medizinisches Personal, Referees und Educators verantwortlich. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit World Rugby, Rugby Europe, den Landesverbänden sowie Rugby Deutschland, um bundesweit einheitlich hohe Standards sicherzustellen.
HHRV: World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland veranstalten die „Super Week“ in Hamburg. Erläutere bitte das Konzept hinter dem Kursangebot.
Ferreira: Die Grundidee ist es, mehrere World Rugby Education Courses an einem Ort und innerhalb einer Woche zu bündeln. Unser Ziel ist es, möglichst viele Bereiche der Rugby Education gleichzeitig weiterzuentwickeln – die Super Week bietet uns dafür den idealen Rahmen. Über dieses Konzept haben wir erstmals Anfang 2024 gesprochen, daher freue ich mich sehr, diese Maßnahme nun in Deutschland umsetzen und anbieten zu können.
Durch das Zusammenführen aller Rugby-Bereiche entsteht Raum zum Lernen, zum Austausch und zur Vernetzung, während wir gleichzeitig die internationalen Educators und Ressourcen von World Rugby und Rugby Europe effizient nutzen können.
HHRV: Für wen ist diese Maßnahme ausgeschrieben und was erwartet die Teilnehmenden am Wochen Höhepunkt, dem „Super Saturday“?
Ferreira: Das intensive Programm richtet sich in erster Linie an den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres World Rugby Educator- und Trainer-Teams. Im Verlauf der Woche werden vier zentrale Bereiche abgedeckt: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating. Der „Super Saturday“ bildet den Höhepunkt der Woche: Neue Educators leiten hier erstmals ihre Level 1 Courses – unterstützt durch das internationale Education Team.
Diese Level 1 Courses (L1 Coaching, L1 Strength and Conditioning (Jugend), L1 Match Official, und L1 FAIR (First Aid in Rugby)) sind offen für alle, die sich im Rugby engagieren möchten. Dass alle vier Kurse gleichzeitig an einem Standort stattfinden, macht den "Super Saturday" zu einer besonderen Gelegenheit, neue Menschen für unsere Rugby-Community zu gewinnen.
HHRV: Welche Erwartungen hast du an die „Super Week“ und den „Super Saturday“ in der Hansestadt für den Rugbysport in Deutschland?
Ferreira: Ich hoffe, dass die "Super Week" die Education-Strukturen stärkt und die Zusammenarbeit im deutschen Rugby weiter verbessert. Mein Ziel ist es, dass jede Region über die notwendigen Werkzeuge verfügt, um erfolgreich arbeiten zu können. Aus der Education-Sicht wünsche ich mir, dass Vereine und Verbände in Deutschland nach dieser Maßnahme in allen Bereichen gut aufgestellt sind und wir langfristig weitgehend selbstständig agieren können. Gleichzeitig bietet die "Super Week" die Chance, Menschen zu inspirieren und neue Impulse für die Arbeit in Vereinen und Regionen zu setzen.
HHRV: Was hat den Ausschlag für den Hamburger Rugby-Verband als Kooperationspartner sowie die Hansestadt als Veranstaltungsort für diese Veranstaltung gegeben?
Ferreira: Hamburg bietet hervorragende Rahmenbedingungen, nicht zuletzt durch die jüngsten Modernisierungen der Rugby-Arena Stadtpark, der Heimat des Hamburger Rugby-Verbandes. Die lokale Unterstützung war von Beginn an außergewöhnlich stark. Ich kann klar sagen, dass die "Super Week" ohne die große Unterstützung durch den HHRV-Vorsitzenden Nils Zurawski in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Darüber hinaus ist Hamburg eine internationale Stadt mit einer starken Tradition in der Ausrichtung hochklassiger Rugby-Veranstaltungen.
HHRV: Zum Abschluss ein kurzer Ausblick auf die nächste hochklassige internationale Rugbyveranstaltung in der Hansestadt: In welcher Funktion werden wir dich bei den Hamburg 7s am ersten Juliwochenende im Sportpark Steinwiesenweg wiedersehen?
Ferreira: Ich bin nach wie vor als Referee aktiv. In den vergangenen Jahren war ich Teil des Officiating Teams, und ich hoffe sehr, auch in diesem Jahr wieder in dieser Funktion dabei zu sein.
Foto: Rugby Deutschland

Auszeichnung für ovales Autismus-Projekt
Werner-Otto-Preis für HHRV-Partner
Ausgezeichnetes ovales Projekt. Die Alexander-Otto-Sportstiftung hat den Autismus Hamburg e.V. um Antje Horn-Engeln für sein Rugbyangebot für Kinder im Autismusspektrum in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Rugby-Verband mit dem diesjährigen renommierten Werner-Otto-Preis ausgezeichnet. Preisgeld: 15.000 Euro. Eine ganz wunderbare Anerkennung für die bisher geleistete tolle Arbeit mit und an dem ovalen Leder.
Geboren ist die Idee während der Premiere der Hamburg 7s als Torge-Christian Wittke im Sportpark Steinwiesenweg seinen Verein Herzschläger aus Hannover vorstellte. Die Initialzündung für das wenige Monate später im April 2024 gestarte und nun ausgezeichnete Projekt in Hamburg. Neben Spaß an Spiel, Sport und Bewegung, soll das Training die Teilnehmenden auch dabei unterstützen, sich selbstbewußt an neue Aufgaben heranzuwagen, um Grenzen zu überwinden. Ein klar strukturierter Trainingsablauf gibt den Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren dabei Sicherheit, Orientierung und Selbstvertrauen. Durch das Rugbytraining erfahren die Kinder eine Gruppenerfahrungen ohne Angst, Ausschluss und Mobbing. Zudem strärken die Jungen und Mädchen durch das ovale Spiel ihr Selbstvertrauen und finden so nach längerer Abstinenz wieder den Weg zurück in den Schulunterricht. Das Trainerteam um HHRV-Trainer Paul McGuigan begleitet die Kinder daher mit großer Sensibilität und Professionalität.
"Ich freue mich sehr über diesen Preis. Viele Menschen sind zusammen gekommen, um dieses Projekt zu verwirklichen", erläutert McGuigan. Der Autismus Hamburg e.V. um Antje Horn-Engeln und Carmen Gauf leiste für die betroffenen Familieneine enorm und sehr wichtige Arbeit. "Franzi Schweinfest und Nele Hübner unterstützen mich zudem beim Training mit den zwölf Kindern fabelhaft, sodass wir das Vertrauen, dass uns die Eltern und Kinder entgegenbrinen, zurückgeben und das Projekt mit leben erfüllen können." Ein großer Dank gebühre dabei auch Marcus Neumann vom THC Horn-Hamm, die für das Projekt eine geeignete Trainingsfläche zur Verfügung stellen. "Ich freue mich wahnsinnig über den Preis. Das ist der absolute Hammer für den Autismus Hamburg e.V. Dass wir dabei helfen konnten, dieses Projekt aus der Taufe zu heben, ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und der Arbeit von Paul Mcguigan, der mit den Kindern seit zwei Jahren trainiert", fügt der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski an.
Mit dem Preisgeld soll nun eine zweite Trainingsgruppe gegründet werden. "Der Preis ist nicht nur eine tolle Anerkennung unserer Arbeit, sondern ermöglicht uns, das Rugby-Projekt fortzusetzen und womöglich das Angebot für jüngere Kinder zu erweitern", betont Carmen Gauf, stellvertretende Geschäftsführerin des Autismus Hamburg e.V. Denn Sport verbinde auch autistische Menschen.
Die Alexander-Otto-Sportdtiftung fördert dabei nicht zum ersten Mal ovale Projekte. So hat der HHRV ebenfalls für sein stets wachsendes Schulprojekt sowie der FC St. Pauli für die Förderung von Mädchen und Frauen als Spielerinnen und Trainerinnen bereits finanzielle Unterstützung erhalten. Daher geht maximaler Dank an die Alexander-Otto-Sportstiftung sowie an die Jury des Werner-Otto-Preises. So kann der Hamburger Rugbysport nicht nur sportlich auf dem Feld wachsen, sondern auch seinen sozialen Ansprüchen abseits des Feldes ganz im Sinne der Kernwerte dieses Sports immer intensiver bedienen. Dabei ist es großartig zu sehen, wie dieses breite ehrenamtliche Engagement honoriert wird.
JHV des HHRV ist terminiert
Einladung an Vereine versandt
Der Termin für die Jahreshauptversammlung 2026 des Hamburger Rugby-Verbandes ist terminiert: Am Montag, 23 Februar, stehen neben den obligatorischen Berichten und Wahlen weitere Themen wie die Hamburg 7s 2026, Schulrugby und die Landesverbandsauswahlen im Nachwuchsbereich auf der Tagesordnung. Die Einladungen sind an die Vereine verschickt. Los geht es um 19 Uhr im Verbandshaus in der Rugby-Arena Stadpark.

Neujahrsgrüße des HHRV
Habt einen tollen Start in das Jahr 2026
Die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns, die Zeit zwischen den Jahren neigt sich ihrem Ende entgegen. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Hamburger Rugby-Verband und den ihm angeschlossenen Vereinen. Gemeinsam haben wir im auslaufenden Jahr viel bewegt. Besonders in der Heimat des ovalen Sports in der Hansestadt - der Rugby-Arena Stadtpark. Der HHRV wünscht daher allen Migliedern, Unterstützenden und Fans einen guten Rutsch sowie einen gelungenen Start in das neue Jahr. Und auch in 2026 werden wir gemeinsam an einer erfolgreichen ovalen Zukunft arbeiten. Spannende Dinge liegen dabei vor uns - von weiteren Maßnahmen zu Modernisierung der ovalen Sportinfrastruktur, über die "Super Week" im März mit World Rugby bis hin zur vierten Auflage der Hamburg 7s (3. bis 5. Juli). Es bleibt also auch im kommenden Jahr spannend!
Foto: Mediaserver Hamburg/Jörg Modrow

HHRV sendet ovale Weihnachtsgrüße
Friedvolle Feiertage für Mitglieder, Fans und Unterstützende
Der vierte Advent kündigt es an - die Weihnachfeiertage stehen unmittelbar bevor. Zeit, ein wenig vom Tempo zu gehen und inne zu halten. Daher lassen es sich die Verantwortlichen des Hamburger Rugby-Verbandes nicht nehmen, allen Mitgliedern, Unterstützenden und Fans eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit zu wünschen. Tauscht dabei das ovale Leder gegen leckere Festtagsessen und entspannte Feiertage im Kreise eurer Lieben. Seid gespannt auf eure Geschenke und erfreut euch an strahlenden Gesichtern. Das Wichtigste dabei: Bleibt alle gesund und genießt die Weihnachtszeit ausgiebig.
Foto: Mediaserver Hamburg/Ingo Boelter
Internationale "Super Week" in Hamburg
Ausbildungstage mit World Rugby
Eine Woche im Zeichen der Ausbildung steigt Anfang März in der Rugby-Arena Stadtpark. Dann richtet World Rugby an der Saarlandstraße die "Super Week" aus. Der Weltverband legt dabei den Fokus auf eine zentrale Weiterbildung von AusbilderInnen innerhab des Spitzenverbandes Rugby Deutschland. Koperationspartner der Veranstaltung, die im "Super Saturday" am 7. März 2026 gipfelt, ist der Hamburgr Rugby-Verband, der seine modernisierte ovale Sportanlage im Stadtpark seinen nationalen und internationlen Partnern für die verschidenen Ausbildungsmaßnahmen auf und neben dem Feld zur Verfügung stellt.
WRDer Weltverband reist mit einem Tross an TrainerInnen und AsubilderInnen in die Hansestadt an. Ziel ist es, Educators für alle Regoneen in Rugby Deutschland auszubilden. Die Bereiche umfassen dabei Training, Strength & Conditioning, SchiedsrichterInnenwesen sowie Erste Hilfe. Auf Anfrage des Training & Educatuon Managers von Rugby Deutschland, Joshua Ferreira, hat Thomas Engler, HHRV-Referent für Sport- und SchiedsrichterInnenwesen für den Hamburger Rugby-Verband umgehend die Bereitschaft erklärt, Gastgeber der Ausbildungswoche zu sein. In Gesprächen mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord sowie Vertretern des Handballsports gelang es dem HHRV dabei in kürzester Zeit, neben der Rugby-Arena Stadtpark auch Sporthallen für einzelne Ausbildungseinheiten zu organisieren. Am "Super Saturday" legen die Teilnehmenden dann eine Prüfung im Rahmen des WR Level-1-Kurs ab, um dann das Gelernte von Hamburg aus verstetigt in die ovale Republik zu transferieren.
Anmeldungen für die "Super Week" sind ab sofort über Rugby Deutschland oder eure lokalen Education Officer möglich.

"Super Saturday"
im Stadtpark
Ausbildungstag von World Rugby
Bevor die Hamburg 7s 2026 vom 3. Juli bis 5. Juli europäisches Flair in der Hansestadt verbreiten, geht es in der Rugby-Arena Stadtpark bereits Anfang des Jahres international zu. Denn am 7. März 2026 laden World Rugby und Rugby Deutschland in Kooperation mit dem Hamburger Rugby-Verband gemeinsam zu einem "Super Saturday" an die Saarlandstraße ein. Der gesamte Sonnabend ist dabei als Ausbildungstag für TrainerInnen, SchiedsrichterInnen, AthletiktrainerInnen sowie ErsthelferInnen aus ganz Deutschland organisert und gestaltet.
TrainerInnen und AusbilderInnen aus der ganzen Welt bilden dann auf dem Kunstrasenplatz sowie im Verbandshaus im Stadtpark die entsprechende Fachleute aus den Vereinen sowie den Landesverbänden gleich in mehreren Bereichen weiter. Folgende Kurse auf L1-Niveau finden daher am "Super Saturday" statt:
- World Rugby Einführung ins Coaching – Level 1
- World Rugby Konditionstraining für Rugby (Jugend) – Level 1
- World Rugby Einführung ins Schiedsrichterwesen – Level 1
- World Rugby Erste Hilfe im Rugby (FAIR) - Level 1
- World Rugby Immediate Care in Rugby (ICIR) Level 2
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Plätze sind begrenzt. Vorrang erhalten daher Teilnehmende, die sich frühzeitig mit ausgefüllten Formular anmelden und die verpflichtenden Online-Module vor der Veranstaltung abschließen. Die Teilnahmegebühr steht noch ncht fest, wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. Weitere Informationen erhaltet ihr zudem von euren lokalen Educaton Officers.

HH 7s: Frühbucher-Aktion zum Verkaufsstart
Sichert euch Tickets als Weihnachtsgeschenk
Für Schnellentschlossene gibt es nun das ideale Weihnachtsgeschenk: Eintrittskarten für die Hamburg 7s 2026 (3. Juli bis 5. Juli). Und diese bereits ab zehn Euro, als Wochenendticket, als Familienkarten sowie ermäßigt. Wer die Tickets unter den Weihnachtsbaum legen möchte, kann sich zudem womöglich selbst beschenken. Denn Rugby Deutschland plant zum Start des Kartenverkaufs eine besondere Frühbucher-Aktion:
- Die ersten 50 Ticketkaufenden erhalten jeweils zwei Bier-/Getränkegutscheine
- Unter allen Ticketkaufenden im Dezember werden zwei unterschriebene Trikots der Nationalmannschaften verlost
Somit gibt es keinen Grund, lange zu zögern. Klickt euch in das Ticketportal ein und sichert euch eure Karten für die vierten Hamburg 7s im Sportpark Steinwiesenweg.
Europäisches Spitzen-Rugby in der Hansestadt
Hamburg 7s 2026 am 3. bis 5. Juli terminiert
Mitten in der Bewerbungsphase für olympische und paralympische Sommerspiele in Hamburg vermelden Rugby Europe und Rugby Deutschland die erneute Austragung der Hamburg 7s in der Active City. Demnach steigt das EM-Turnier in der olympischen Rugbyvariante vom 3. bis 5. Juli 2025 zum vierten Mal in Folge im Sportpark Steinwiesenweg. Dieses Jahr mit einer kleinen Änderung: Statt als Finalveranstaltung bilden die mittlerweile beinahe schon traditionellen Hamburg 7s kommendes Jahr den Auftakt zum zwei Tuniere umfassenden Kampf um die europäische Krone der Frauen und Männer.
Dennoch schaut der Hamburger Rugby-Verband hocherfreut auf das anstehende Turnier. „Die vergangenen drei Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Turnier in Hamburg richtig aufgehoben ist“, unterstreicht der HHRV-Vorsitzende die erneute Austragung der Hamburg 7s in der Hansestadt. „Wir freuen uns, dass Rugby Europe, Rugby Deutschland sowie die Stadt Hamburg auf Kontinuität setzen und das Turnier die Chance hat, sich weiter zu entwickeln und sich fest im Sportkalender der Hansestadt zu etablieren. Mit ihrer sportlichen Qualität haben die Hamburg 7s definitiv eine große Aufmerksamkeit verdient – vielleicht künftig auch in einer größeren Arena. Wir als Hamburger Rugby-Verband werden alles tun, was uns möglich ist, um das Turnier wieder zu einem Erfolg zu machen. Wir hoffen, dass die Hamburger sich anstecken und sich von tollem Sport begeistern lassen. Wir freuen uns auf das Hamburger Publikum, die besten Teams aus Europa und Rugby-Fans von überall her.“
Und Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote fügt hinzu: „Die Hamburg 7s zeigen jedes Jahr aufs Neue, welche Kraft internationale Sportevents in unserer Active City entfalten. Spitzensport, Weltoffenheit und eine herausragende Atmosphäre kommen hier zusammen. Die Dynamik passt perfekt zu Hamburg – energiegeladen, offen und mitreißend. Die vergangenen Turniere haben uns begeistert! Genau das macht Hamburg aus: Wir geben einer Vielzahl von Sportarten Raum und eine Bühne, auf der sie sich entfalten können.“
Der Ankick zu den Hamburg 7s 2026 ist somit erfolgt. Über alle weiteren Entwicklungen, Informationen Neuigkeiten hält euch der Hamburger Rugby-Verband auf dem Laufenden. Dafür ist wieder die Unterseite zu den Hamburg 7s auf dieser Website freigeschaltet. Bleibt also dran am ovalen Ball!
Ovales Schulprojekt benötigt Unterstützung
ÜbungsleiterIn für Theodor-Haubach-Schule gesucht
Der ovale Sport in der Hansestadt wächst. Und damit auch Schulprojekt des Hamburgewr Rugby-Verbandes. Dies ist eine überaus positive Entwicklung. Um dieses und weitere Projekte erfolgreich ausbauen zu können, benötigt der HHRV dabei Unterstützung. Und hier kommt ihr ins Spiel: Für einen Rugbykurs an der Theodor-Haubach-Schule in Altona sucht der HHRV eine/n ÜbungsleiterIn.
Seit mehreren Jahren laufen an dieser Grundschule bereits Rugbykurse, bevor in 2025 eine Pause eingelegt wurde. Doch diese soll nur von kurzer Dauer sein. Denn ab Februar 2026 möchte die Schule das ovale Spiel wieder im Kursprogramm der Ganztagsbetreuung anbieten. Folgende Tage sind dafür eingeplant: Entweder Montag oder Mittwoch von 14 Uhr bis 15.30 Uhr. Ihr benötigt lediglich ein erweitertes Führungszeugnis, eine Unterschrift unter PSG-Vereinbarung des HHRV sowei Interesse an der Arbeit mit Grundschulkindern. Material stellt der HHRV hamburger Rugby-Verband zur Verfügung und der HHRV-Schulbeauftragte Ivo Beckmann steht euch zum Start mit seiner zehnjährigen Erfahrung im Schulrugby zur Seite, um euch den Einstieg zu erleichtern., um unsere Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren zu teilen. Der geplante Start des Kurses im aktuell laufenden Schuljahr an der Haubachstraße: Februar 2026. Endes Kurses: 9. Juni oder 1. Juli. In den Ferien findet der Kurs hingegen nicht statt. Als ÜbungsleiterInnenpauschale zahlt der HHRV 100 Euro/Monat von Februar bis Juni.
Weihnachtspause auf Hamburger Rugbyplätzen
Sperrzeiten zum Jahreswechsel
Zum Jahresende gibt es Gelegenheit zum Durchschnaufen. Neben dem Spiel- und Trainingsbetrieb ruht auch der allgemeine Betrieb auf dem Rugbyplatz Barmwisch und in der Rugby-Arena Stadtpark. Wie die HHRV-Platzkommission mitteilt, hat das Bezirksamt Wandsbek den bezirklichen Rugbyplatz am Barmwisch ab sofort bis Anfang März 2026 vom gesperrt. Und auch die Anlage an der Saarlandstraße hält vom 15. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026 einen kurzen Winterschlaf.
HHRV zeigt sich stark aufgestellt
Erfolgreiche Maßnahmen auf und neben dem Feld
Auch unter Hochlast fahrend zeigt sich das Hamburger Rugby enorm stark aufgestellt. Beweis. Das zurückliegende sportliche Wochenende. Kinder- und Jugendtraining, Spiele in der Verbands-, Regional- sowie Bundesliga haben die Vereine und Schiedsrichter erfolgreich durchgeführt. Dies zeigt, dass sich die Rahmenbedingungen des ovalen Sports in der Hansestadt positiv gestalten.
Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen – und damit die Witterung, die bisher zu zahlreichen Absagen im Trainings- und Spielbetrieb auf den Rugbyplätzen in Hamburg geführt haben. Doch dies gehört nun der Vergangenheit an. Durch den neuen Kunstrasen und weiteren Modernisierungsmaßnahmen wie Installation von LED-Flutlicht und Sanierung der Umkleide- und Sanitärräume an der Saarlandstraße und eine Belegung des Rugbyplatzes Barmwisch mit Augenmaß ist nun beinahe ganzjährig ein Trainings- und Spielbetrieb möglich. Zudem stehen mit der Sportanlage am Tribünenweg, der Anlage von Hamburg Airport am Rahmoor sowie mit dem Platz Am Bären im Stadtpark so viel Plätze wie noch nie den Vereinen zur Verfügung. Am Südring erfolgt zudem sukzessive ein Ringtausch der Flächen unter der Nutzerschaft an, sodass perspektivisch dort für das Hamburger Rugby erweiterte Kapazitäten entstehen.
Äußerst positiv ist darüber hinaus das Programm für JungschiedsrichterInnen des HHRV zu bewerten. „Wir haben am Wochenende alle fünf Partien mit Dreiergespannen besetzen können, sodass insgesamt 15 SchiedsrichterInnen und AssistentInnen auf dem Feld sowie an der Seitenlinie im Einsatz waren“, betont Thomas Engler, HHRV-Referent für Sport- und SchiedsrichterInnenwesen. Weitere Kurse für Unparteiische sind daher für Februar und März geplant, zu denen weitere Informationen folgen. Und auch in der Rugby-Arena Stadtpark sind weitere Maßnahmen geplant. Als Zwischenschritt ist dort mittlerweile eine Anzeigentafel als Provisorium erstellt – erdacht und gefertigt von HHRV-Vize Ralph Paukstat. „Der Hamburger Rugby-Verband schafft sukzessive und im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und personellen Ressourcen moderne Sportinfrastruktur, um den Vereinen intensivere leistungsbezogene Trainings- und Spielalternativen zu bieten“, führt der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski aus. Diese Bemühungen stoßen nicht nur bei den Klubs der Hansestadt auf großes Wohlwollen – auch die bisherigen Gastmannschaften äußerten sich zu der bisher erfolgten Modernisierung der Rugby-Arena Stadtpark äußerst positiv. Ein Zeichen, dass der HHRV einen erfolgreichen Weg in eine noch erfolgreichere ovale Zukunft beschreitet.
Vierte Auflage der Hamburg 7s terminiert
Ovale Sommerparty steigt erstes Juli-Wochenende 2026
Die vierte Auflage des Hamburg 7s ist terminiert. Das EM-Finalturnier der Männer und Frauen steigt demnach vom 3. bis 5 Juli 2026. Austragungsort ist erneut der Sportpark Steinwiesenweg in Eidelstedt. Dort treten zur ovalen Sommerparty 24 Teams im Kampf um die kontinentale Krone in der olympischen Rugbyvariante an. Tolle Stimmung, spannende Matches und ein vielfältiges Rahmenprogramm für die gesamte Familie mit jeweils rund zwölf Stunden Wettbewerb, Programm und Entertainment sind auch kommendes Jahr garantiert. Weitere Informationen folgen, sobald der Hamburger Rugby-Verband diese erhalten sollte.
Starke Nachwuchszahlen im Hamburger Rugby
Detaillierter Mitgliederhebung liegt vor
Die aktuelle Bestandserhebung zu den Mitgliedern im Hamburger Rugby-Verband liegt nun vor. Auch wenn ein leichter Rückgang um rund ein Prozent auf 1.218 Mitglieder zu verzeichnen ist - die Zahlen für den Nachwuchsbereich zeigen eine erfreuliche Entwicklung.
Mit insgesamt 679 Mitgliedern zählt der FC St. Pauli zu den mitgliederstätksten - wennicht gar der mitgliederstärkte - Rugbyvereinen in Deutschland. Davon sind im Nachwuchsbereich 236 Kinder und Jugendliche (180 männlich, 56 weiblich) aktiv. Insgesamt greifen 191 weibliche Mitglieder in braun-weiß zum ovalen Leder. Der Hamburger Rugby-Club verzeichnet 354 Mitglieder, davon 138 im Nachwuchsbereich (120 männlich, 18 weiblich). Insgesamt spielen dort 50 weibliche Mitglieder in rot-schwarz um Punkte.
Der Hamburg Exiles RFC beheimatet insgesamt 109 Mitglieder (davon eine weiblich). Bei Touch Hamburg sind insgesamt 16 Mitglieder (fünf weiblich) in der kontaktarmen ovalen Variante aktiv. Der HSVhttps://rugby.hsv.de/home bietet 30 Mitlgiedern eine sportliche Heimat. Ebenso beiheimatet der Hamburg Dockers Australian Football Club 30 Mitglieder (19 männlich, elf weiblich). Aufgelöst haben sich hingegen leider die Eimsbüttler Koalas, wodurch auch der leichte Mitgliederrückgang im Hamburger Rugbysport zu begründen ist.
Der ovale Sport wächst kontinuierlich an
Rugby Deutschland mit Rekordzahlen
Rugby in Deutschland wächst. Dies bezeugen die aktuellen Zahlen des DOSB in der Bestandserhebung 2025. So hat der olympische Spitzenverband Rugby Deutschland ein Wachstum in Höhe von 7,08 Prozent um 1.145 auf 17.308 Mitglieder in 127 Vereinen (ein Plus von fünf Klubs) vermeldet. Lediglich Boxen und Lacrosse haben als olympische Sportarten prozentual höhere Wachstumszahlen zu verzeichnen. Das bedeutet für den ovalen Sport einen neuen Höchsstand an Mitgliedern.
Bei den Männern ist ein Anstieg von 917 neuen Mitgliedern (+7,17 Prozent) auf insgesamt 13.711 Mitgliedern zu verzeichnen, im Nachwuchsbereich steigen diese Zahlen mit 730 Jungen und Mädchen um 12,52 Prozent auf insgesamt 6.559 Mitglieder, die Mitgliedschaften bei den Frauen wachsen zudem um 209 neue Mitglieder auf 3.540 (+6,27 Prozent).
HHRV-Vorstände für Ehrenamtspreis nominiert
Zurawski und Paukstat bei Veranstaltung im Schmidt Theater
Ehre, wem Ehre gebührt. Die beiden HHRV-Vorstände Nils Zurawski (Foto, l.) und Ralph Paukstat waren stellvertretend für das Team des Hamburger Rugby-Verbandes in der Kategorie "Gruppenpreis für Engagement" des Ehrenamtspreises 2025 des Bezirkes Hamburg-Mitte nominiert. Die Nominierung erfolgte aufgrund ihres Engagements für den Hamburger Rugbysport, das "auf beeindruckende Weise [zeigt], wie vielfältig und lebendig das ehrenamtliche Engagement ... ist. Mit dem Ehrenamstapreis werden "Solidarität, Zusammenhalt und gelebte Mitmenschlichkeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens" ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand dieses Jahr am 2. November im Schmidt Theater am Spielbudenplatz, also in unmittelbarer Nähe des Stammvereins FC St. Pauli der beiden Nominierten, statt. Und auch wenn das Votum der Jury auf ein anderes Team fiel, zeigt die Nominierung, dass die großartige Arbeit im und für den Rugbysport in der Hansestadt immer stärker an Wahrnehmung gewinnt - immer weiter über die Heimat des ovalen Sport in der Rugby-Arena Stadtpark hinaus.
HHRV mit stabilen Mitgliederzahlen
Mehr als 1200 Mitglieder in sechs Vereinen
Die aktuelle Bestandserhebung des Hamburger Sportbundes für 2025 ist abgeschlossen. Und der HHRV konnte abermals erfreuliche Zahlen in das Haus des Sports übermitteln. Zwar sank die Mitgliederzahl leicht von 1247 auf 1217 Mitglieder (davon 363 Kinder und Jugendliche) - doch liegt die Zahl weiterhin stabil über der 1200er-Marke. Der leichte Rückgang um rund ein Prozent liegt leider an der Auflösung der Eimbüttler Koalas. Damit sind dem HHRV aktuell sechs Vereine angeschlossen. Eine genaue Darstellung der Verteilung auf die Klubs, Männer, Frauen und Nachwuchs folgt, sobald diese Zahlen aufgeschlüsselt sind.















