Hamburg 7s: starkes Zeichen für die Active City

Rugby-EM stößt auf immer breiteres Interesse

Das Verbandshaus in der Rugby-Arena Stadtpark bildete den Rahmen für die Pressekonferent zum Auftakt der Turnierwoche der Hamburg 7s (27. bis 29. Juni). Vor den Medienvertretenden führte Sportstaatsrat Christoph Holstein die Bedeutung des EM-Finalturniers der Männer und Frauen für die Olympisbewerbung der der Hansestadt aus. Aus diesem Grund hat sich auch Staatsministerin Sport, Christiane Schenderlein, am Finaltag der Hamburg 7s für einen Besuch am Steinweisenweg angekündigt. Der HHRV-Vorsitzender Nils Zurawski unterstrich zudem die wachsende Wahrnehmung der mittlerweile zum dritten Mal ausgetragenen Veranstaltung in der Stadt. Interessant zudem die Ausführungen von RD-Sportdirektor Steffen Große, das Gespräche mit der Stadt liefen, die Hamburg 7s bis mindestens 2028 an der Waterkant auszutragen. 

Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport der Hansestadt Hamburg: „Die erneute Austragung der Rugby 7s Europameisterschaft 2025 in Hamburg ist ein starkes Zeichen für unsere Active City – eine Stadt, die Sport lebt und fördert. Mit diesem internationalen Top-Event setzen wir nicht nur ein weiteres Ausrufezeichen im Sportkalender, sondern unterstreichen auch unsere Ambitionen, was unsere Olympiabewerbung betrifft. Hamburg zeigt einmal mehr: Wir sind bereit für die großen Momente des Sports.“

Steffen Große, Sportdirektor Rugby Deutschland: „Solche Top-Veranstaltungen im eigenen Land sind enorm wichtig für eine Sportart wie unsere – um sich zu zeigen, auch, um Nachwuchs für den Sport zu begeistern. Und natürlich macht der Schritt aus der Randsportart hinaus hin zu mehr öffentlicher Sichtbarkeit den Sport auch für Sponsoren attraktiver. Ich habe zuletzt mein erstes EM-Turnier als Rugby Deutschlands Sportdirektor erlebt. Und ich kann sagen: Es ist spektakulär, es ist enorm stimmungsvoll, es ist schnell und dynamisch, und es kann jederzeit etwas Überraschendes passieren. Auf all das hoffen wir natürlich auch in Hamburg.“

Lokalmatador Ben Ellermann (l.) wird diesmal verletzungsbedingt nicht in Hamburg auflaufen können, unterstrich aber: „In Deutschland, zudem noch in Hamburg zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes. Ich wäre gern auch in diesem Jahr aufgelaufen, aber ich bin gespannt darauf das Turnier auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, auch mit den Leuten auf den Tribünen ins Gespräch zu kommen. Auch wenn der ganz große Druck für die Jungs nach dem Aufstieg in die SVNS Weltserie jetzt etwas raus ist: Die wollen in Hamburg ganz oben dabei sein. Los Angeles war schon das Sahnehäubchen auf dieser Saison, aber Hamburg darf gern die Kirsche oben drauf sein. Wenn das Wetter mitspielt, wird es eine richtig tolle Veranstaltung!“

Auch Nationalspielerin Sofie Fella freut sich sehr auf die Atmosphäre im Stadion, wenn die deutschen Frauen im Sportpark Steinwiesenweg auflaufen. „Das wird top. Man spürt auf dem Feld die Begeisterung, auch Dankbarkeit, dabei sein zu können. Natürlich spielt man bei der EM für sein Land, für das Team, für einen selbst, aber eben auch für Familie, Freunde und die Fans, die unsere Teams leider nicht so häufig live sehen können. Das wird etwas Besonderes. Und solche Veranstaltungen sind für das deutsche Frauenrugby auch enorm wichtig, denn wir brauchen auch neue Talente, neue Mädchen, die sich für diesen tollen Sport begeistern. Und die Begeisterung löst man leichter aus, wenn sie die Spielerinnen live sehen.“

Nicht zuletzt unterstützt der Hamburger Rugby-Verband um den Vorsitzenden Nils Zurawski die Hamburg 7s einmal mehr in der Organisation und beim Ablauf. Und er unterstreicht, welch positive Effekte eine Veranstaltung dieser Größenordnung auch für das Hamburger Rugby haben kann: „Ich werde mittlerweile auch von vielen Leuten außerhalb der Rugby-Community auf dieses Turnier angesprochen. Es gibt also ganz klar ein Interesse in der Stadt am Rugbysport. Und dass dem auch bei der Active City so ist, zeigt, dass wir als eher kleiner Landesverband uns hörbar machen konnten und nun mit Unterstützung der Stadt unsere Anlage im Stadtpark erneuern können. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Und da ist es, wenn eine EM in Hamburg stattfindet, nur selbstverständlich, dass wir helfen, wo wir können. Und dann hoffen wir, dass sich das am Ende auch auszahlt und wir alle am kommenden Wochenende erneut eine hochklassige und stimmungsvolle Veranstaltung erleben können.“

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