"Lokale Unterstützung außergewöhnlich stark"
"Super Week": Joshua Ferreira im Interview

- 24.01.2026
Der Hamburger Rugby-Verband ist vom 4. bis 8. März in der Rugby-Arena Stadtpark Gastgeber für die "Super Week" und den "Super Saturday" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort über den eutschen Spizenverband online möglich. Daher hat sich der HHRV die Zeit genommen, sich mit Joshua Ferreira, seines Zeichens T&E Manager bei Rugby Deutschland, über die Inhalte und Ziele der "Super Week" sowie über den "Super Saturday" als Höhepunkt der gesamten Veranstaltung für Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating zu unterhalten.
Hamburger Rugby-Verband (HHRV): Du bist Training and Education Manager von Rugby Deutschland. Was sind in dieser Funktion deine Aufgaben im Spitzenverband und für den ovalen Sport hierzulande?
Joshua Ferreira: Ich bin bei Rugby Deutschland für die Entwicklung und Koordination der Education Programmes für Coaches, medizinisches Personal, Referees und Educators verantwortlich. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit World Rugby, Rugby Europe, den Landesverbänden sowie Rugby Deutschland, um bundesweit einheitlich hohe Standards sicherzustellen.
HHRV: World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland veranstalten die „Super Week“ in Hamburg. Erläutere bitte das Konzept hinter dem Kursangebot.
Ferreira: Die Grundidee ist es, mehrere World Rugby Education Courses an einem Ort und innerhalb einer Woche zu bündeln. Unser Ziel ist es, möglichst viele Bereiche der Rugby Education gleichzeitig weiterzuentwickeln – die Super Week bietet uns dafür den idealen Rahmen. Über dieses Konzept haben wir erstmals Anfang 2024 gesprochen, daher freue ich mich sehr, diese Maßnahme nun in Deutschland umsetzen und anbieten zu können.
Durch das Zusammenführen aller Rugby-Bereiche entsteht Raum zum Lernen, zum Austausch und zur Vernetzung, während wir gleichzeitig die internationalen Educators und Ressourcen von World Rugby und Rugby Europe effizient nutzen können.
HHRV: Für wen ist diese Maßnahme ausgeschrieben und was erwartet die Teilnehmenden am Wochen Höhepunkt, dem „Super Saturday“?
Ferreira: Das intensive Programm richtet sich in erster Linie an den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres World Rugby Educator- und Trainer-Teams. Im Verlauf der Woche werden vier zentrale Bereiche abgedeckt: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating. Der „Super Saturday“ bildet den Höhepunkt der Woche: Neue Educators leiten hier erstmals ihre Level 1 Courses – unterstützt durch das internationale Education Team.
Diese Level 1 Courses (L1 Coaching, L1 Strength and Conditioning (Jugend), L1 Match Official, und L1 FAIR (First Aid in Rugby)) sind offen für alle, die sich im Rugby engagieren möchten. Dass alle vier Kurse gleichzeitig an einem Standort stattfinden, macht den "Super Saturday" zu einer besonderen Gelegenheit, neue Menschen für unsere Rugby-Community zu gewinnen.
HHRV: Welche Erwartungen hast du an die „Super Week“ und den „Super Saturday“ in der Hansestadt für den Rugbysport in Deutschland?
Ferreira: Ich hoffe, dass die "Super Week" die Education-Strukturen stärkt und die Zusammenarbeit im deutschen Rugby weiter verbessert. Mein Ziel ist es, dass jede Region über die notwendigen Werkzeuge verfügt, um erfolgreich arbeiten zu können. Aus der Education-Sicht wünsche ich mir, dass Vereine und Verbände in Deutschland nach dieser Maßnahme in allen Bereichen gut aufgestellt sind und wir langfristig weitgehend selbstständig agieren können. Gleichzeitig bietet die "Super Week" die Chance, Menschen zu inspirieren und neue Impulse für die Arbeit in Vereinen und Regionen zu setzen.
HHRV: Was hat den Ausschlag für den Hamburger Rugby-Verband als Kooperationspartner sowie die Hansestadt als Veranstaltungsort für diese Veranstaltung gegeben?
Ferreira: Hamburg bietet hervorragende Rahmenbedingungen, nicht zuletzt durch die jüngsten Modernisierungen der Rugby-Arena Stadtpark, der Heimat des Hamburger Rugby-Verbandes. Die lokale Unterstützung war von Beginn an außergewöhnlich stark. Ich kann klar sagen, dass die "Super Week" ohne die große Unterstützung durch den HHRV-Vorsitzenden Nils Zurawski in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Darüber hinaus ist Hamburg eine internationale Stadt mit einer starken Tradition in der Ausrichtung hochklassiger Rugby-Veranstaltungen.
HHRV: Zum Abschluss ein kurzer Ausblick auf die nächste hochklassige internationale Rugbyveranstaltung in der Hansestadt: In welcher Funktion werden wir dich bei den Hamburg 7s am ersten Juliwochenende im Sportpark Steinwiesenweg wiedersehen?
Ferreira: Ich bin nach wie vor als Referee aktiv. In den vergangenen Jahren war ich Teil des Officiating Teams, und ich hoffe sehr, auch in diesem Jahr wieder in dieser Funktion dabei zu sein.
Foto: Rugby Deutschland











