Rugby-Bundesligaausschuss gründet Verein für Ligabetrieb
Hebung des Potenzials und der Wahrnehmung der Bundesliga

- 12.01.2025
Der Rugby-Bundesligausschuss (RBA) will die öffentliche Wahnehmung des sportlichen Aushängeschildes übernehmen, so der Tenor auf der jüngsten Sitzung in Heidelberg. Dafür wird die Vereinsgründung des Rugby Ligabterieb e.V. vorangetrieben. Eine erste Mitgliederversammlung ist im März terminiert. Zudem ist eine neue Internetpräsenz mit Informationen und Ergebnisdienst rund um die Bundesliga "zur Förderung unseres Sports" geplant, wie die Rugby-Bundesliga auf ihrem Insstagram-Account verlautbaren lässt.
Zudem bringt der RBA auf dem DRT Anträge zur Lizenzordnung ein. So sollen Änderungen der Richtlinien zu Punkten der sportlichen Leistungsfähigkeit, der Nachwuchsförderung sowie Wildcards eingeführt werden. Ziel: die Stärkung der Bundesliga. Ein wichtiger Punkt dabei ist die im November in Hamburg beschlossene Reform einer eingleisigen und einer zweigleisigen Bundesliga. Dazu gab es eine Abstimmung zu dem Qualifiakationsmodus für die Saison 2025/26. Aber auch das 7er-Rugby war Thema während der Sitzung.
Für die deutsche Meisterschaft am 1. August im Rahmen der Finals 2025 in Dresden sind Germania List, die RG Heidelberg, der RC Leipzig, der SC Neuenheim sowie der Berliner SV analog zu ihren Platzierungen der DM 2024 gesetzt. Weitere vier Teilnehmer werden bei zwei Qualifikationsturnieren am 12. Juli ermittelt.
Während der RBA-Sitzung gab es auch einen Schwenk zum Frauen-Rugby. Die Anwesenden diskutierten ein neues Modell zur schrittweisen Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung von Frauenmannschaften im 15er-Rugby.
Ob die auf der RBA-Sitzung beschlossenen Maßnahmen eingeführt und wie diese dann im Anschluss umgesetzt werden, könnte der DRT 2024, der aktuell noch für den 22. März angesetzt ist, weiteren Aufschluss bieten. Der Hamburger Rugby-Verband wird im Anschluss entsprechend informieren.








