Hamburg kann olympisches 7er-Rugby
Sommerspiele in der Hansestadt eine Chance für alle

- 07.05.2026
Hamburg kann 7er-Rugby. Diesen Beweis treten Ben Ellermann (FC St. Pauli) und die deutsche Nationalmannschaft sowie das RD-Frauenteam zum vierten Mal in Folge an. Denn auch dieses Jahr steigen die Hamburg 7s (3. bis 5. Juli) im Sportpark Steinwiesenweg. Und dann wirbelt auch der Olympiabotschafter der Hamburg Active City wieder über den Platz und zeigt, das olympische und paralympische Sommerspiele zwischen Alster und Elbe ein(en) Versuch wert sind.
Ellermann möchte die Chance von Spielen in der Hansestadt nutzen, um den Familien der Sportler, den Fans und Freunden tolle und spannende Spiele auf der Heimbühne an der Waterkant zu bieten. "Ich sehe Wettkämpfe vor ikonischer Kulisse: Beachvolleyball am Hafen, Laufen entlang der Alster, Rugby-Spiele mit Blick aufs Wasser. Vielleicht sogar mit Kiel als norddeutschem Partner für einzelne Disziplinen wie Rugby. Seiner Meinung nach, ist Hamburg geradezu prädestiniert für olympische und paralympische Sommerspiele in der Stadt. "Ich bin im Zentrum von Hamburg groß geworden. Und was diese Stadt besonders macht, ist nicht nur ihre Infrastruktur, sondern ihr Charakter. Hamburg lebt von Vielfalt. Unterschiedliche Kulturen, Lebenswege, Perspektiven. Alles kommt hier zusammen - aber nicht nebeneinander, sondern miteinander. Genau wie beim Rugby. Und dieses Miteinander können wir mit den Spielen fördern." Und dabei seien Sportarten und Vereinsfarben egal, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
"Die einen sagen, Hamburg ist blau-weiß-schwarz, die anderen sagen Hamburg ist braun-weiß. Aber am Ende ist Hamburg unsere Perle. Und wir feiern alle zusammen den gleichen Moment, wenn Olympia in unsere Stadt kommt", schaut Ellermann auf den Fußball, um zu motivieren, die Faszination von Sommerspielen zwischen Alster und Elbe zu genießen. Die beiden Nationalspielerinnen Leonie Fouquet und Catharina Rickel vom FC St. Pauli betonen in einem Interview mit dem Hamburger Sportbund eine weitere Chance für alle von olympischen und paralympischen Spielen in der Hanestadt.
Den beide sehen in den Rugbywettbewrben im Zeichen der Ringe eine großartige Möglichkeit, Rugby auch als ein Spiel für Mädchen und Frauen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Durch den ovalen Sport entwickeln Mädchen und Frauen neben den athletischen Fähigkeiten auch positive Charaktereigenschaften noch stärker aus, bilden sie ein noch gefstigteres Selbstbewusstsen aus. Hilfreich seine dabei auch viele internationale Kontakte, die man durch und mit dem Rugbysport knüpft. Dies gilt besonders für olympische Sommerspiele, bei den Athletinnen aus der ganzen Welt und aus zahlreichen verschiedenen Sportrten in Hamburg zusammenkommen würden.
Für Rickel war der Rugbywettbewerb in Paris im Stade de France einfach "phänomenaler" Frauensport und ist bis heute ein unvergessliches Ereignis. Daher wünscht sie sich für die Hansestadt, dass Rugby als Randsportart im Speziellen und besonders der Frauensport im Allgemeinen mehr Aufmerksamkeit erhält. Hamburg könne zeigen, was es für coole Sportarten gebe und durch olympische Spiele stärker auf Rugby aufmerksam machen, pflichtet ihr Leonie Fouquet bei.











