HHRV kritisiert Fragenkatalog der Union

Eingriff in zivilgesellschaftliches Engagement

Die schriftliche Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen mit mehr als 500 Fragen erzeugt aktuell hohe Wellen. Der Sport ist zwar explizit nicht betroffen. Noch nicht. Denn Landesverbände und Vereine leisten abseits des Feldes ebenfalls gesellschaftliches Engagment über den Sport hinaus. Dies gilt besonders für den Hamburger Rugby-Verband und seinen ihm angeschlossenen Klubs. Dabei positioniert sich das Rugby in der Hansestadt stets weltoffen und zeigt Rassismus, Ausgrenzung sowie dem politischen und gesellschaftlichen Rechtsruck die rote Karte - ganz im Sinne der Stadt Hamburg als postuliertes "Tor zur Welt"

Genau wie NGOs erhalten auch Sportvereine öffentliche Mittel für ihre Arbeit auf und neben dem Platz. Sei es für Projekte der Intergration, Inklusion, sozialer und politischer Teilhabe. Denn Sport ist kein politikfreier Raum. "Mit der Anfrage der CDU-Fraktion findet, wenn auch nicht explizit gegen den Sport, ein Angriff auf die Zivilgesellschaft insgesamt statt", betont der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski. "Der Sport als wohl größter organisierter Einzelakteur in diesem Bereich muss sich dazu verhalten, und zwar öffentlich. Zu sagen, wir sind ja nicht gemeint, ließe jegliche Solidarität vermissen." Denn die Anfrage sei nur der erste Schritt und dem müsse mit Entschiedenheit widersprochen werden. Daher hat der HHRV den Hamburger Sportbund kontaktiert und such zu diesem Thema einen Austausch mit dem HSB als sportpolitischen Vertreter in der Hansestadt Hamburg. 

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