HHRV läutet die "Super Week" ein

Hamburg kann (internationales) Rugby

Die Hamburg 7s 2026 am ersten Juli-Wochenende sind nicht die einzige internationale Rugbyveranstaltung dieses Jahr in der Hansestadt. Denn am heutigen Mittwoch (4. März) erfolgt in der Rugby-Arena Stadtpark der Ankick zu der "Super Week" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Themen: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating des Levels L1. Ausbildende und Teilnehmenden kommen dabei nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem europäischen Ausland. Höhepunkt wird dann am Wochenende der "Super Saturday" (7. März) mit einem TrainerInnen-Lehrgang sein.

„Ich finde es großartig, dass wir beide Veranstaltungen nach Hamburg geholt haben. Mit der neuen Anlage an der Saarlandstraße und dem Verbandshaus sind wir auch als vergleichsweise kleiner Landesverband leistungsstark in der Lage, solche Maßnahmen zu organisieren und durchzuführen", schaut der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski auf die kommenden Tage. Und weiter: "Wir zeigen, dass Sport mehr ist als Hochglanzfotos für eine Olympiabewerbung. Sport ist an jedem Tag, auch wenn keiner hinschaut, wenn die Menschen ausgebildet werden, die dafür sorgen, dass Kinder und Erwachsene später gut trainieren können und in Bewegung bleiben. Das ist unspektakulär, aber äußerst wichtig. Auch und gerade für die Breite des Rugbysports, für die Breite jeden Sports."  Zurawskis Hoffnung: "Egal, was mit Hamburg und den olympischen Spielen passiert - ich hoffe, dass die Politik fortwährend hinschaut, was hier und überall in Hamburg jeden Tag diesbezüglich geleistet wird. Und das nicht nur, wenn der Fotograf kommt". Denn auch schon in der kommenden Woche wird in der Hansestadt weiter an den unerlässlichen Basics gearbeitet: Dann steigt an selber Stelle ein Bundesligaschiedsrichterkurs.

Ziel: die Ausbildung von vier Educators für das SchiedsrichterInnenwesen in Deutschland. "Besonders in dem Bereich der Unparteiischen sind Educators wichtig, damit hierzulande regelmäßig Lehrgänge abgehalten werden können und das SchiesrichterInnenwesen nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite weiter wachsen kann. Somit profitieren alle Landesverbände davon, was wir diese Woche in der Hansestadt auf die Beine stellen", betont Thomas Engler, HHRV-Referent für das Sport- und SchiedsrichterInnenwesen. Ganz nach dem Motto: "Hamburg kann Rugby!“

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