Konstruktiver Austausch mit Olympia-Vorprojekt
Chancen und Perspektiven für den ovalen Sport in Hamburg

- 14.04.2026
Das Vorprojekt zur Bewerbung für olympische und paralympische Spiele in Hamburg hat jüngst im Haus des Sports beim Hamburger Sportbund das Trainingsstättenkonzept für die Hansestadt vorgestellt. Nun folgte das Vorprojekt der Einladung des HHRV in das Verbandshaus in der Rugby-Arena Stadtpark zu einem Austausch über Chancen und Perspektiven des ovalen Sports zwischen Alster und Elbe im Zuge der angestrebten Bewerbung.
Bekanntlich ist Kiel als Austragungsort für die olympischen Rugbywettbewerbe der Männer und Frauen angedacht. Diese Standortentscheidung hat Hamburg in Absprache mit Rugby Deutschland getroffen. In der Hoffnung, das Holstein-Stadion bei beiden ovalen Turnieren gut gefüllt zu bekommen. Dennoch bieten die Spiele im Zeichen der Ringe für den Rugbysport in der Hansestadt die Chance, der steigenden Nachfrage und den damit verbundenen wachsenden sportlichen Ambitionen gerecht zu werden. So hat das Vorprojekt den Hamburger Rugby-Verband mit seinen Trainingsstätten berücksichtigt, um ein entsprechendes Angebot in der Nähe des olympischen Dorfes, das in Bahrenfeld geplant ist, für die teilnehmenden Nationen vorzuhalten. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass in die bestehenden Anlagen finazielle Mittel zur Modernisierung fließen. Für den HHRV dabei interessant: Der Rugbyplatz Barmwisch sowie der neue Trainingsplatz am Südring, der durch den dort sukzessive durchgeführten Ringtausch der Sportflächen mittelfristig dem Rugbysport zur Verfügung stehen wird.
Ebenfalls interessant: Das Landessportamt führt aktuell eine Machbarkeitsstudie zu einem Ballsportstadion für Rugby und American Football durch. Im Blick ist dabei eine bestehende Anlage in Langenhorn, die entsprechend ausgebaut werden könnte. Auch in diesem Fall könnte eine erfolgreiche Bewerbung Hamburgs um olympische und paralympische Spiele einen entscheidenden Schub bieten. Daher plant der HHRV mit den beteiligten Vereinen am Derbyspieltag in der 2. Bundesliga (25. April) eine Aktion zum Referendum in der Hansestadt am 31. Mai in Kooperation mit dem Hamburger Sportbund und womöglich dem DOSB.











