Modernisierung der Rugby-Arena Stadtpark

Aufwertung Sportinfrastruktur mit Kunstrasen

Der Hamburger Rugby-Verband nimmt den nächsten Schritt zur Modernisierung der ovalen Sportinfrastruktur in der Hansestadt. Auf der Agenda steht dabei die Modernisierung der Rugby-Arena Stadtpark auf Kunstrasen. Die dafür notwendigen Sondierungsmaßnahmen und Abstimmungsgespräche mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord sowie dem ausführenden Fachamt Bezirklicher Sportstättenbau sind abgeschlossen - nun können die Bagger anrollen.

Insgesamt kostet die Umwandlung des bisherigen Rasenplatzes rund 900.000 Euro. Die  Mittel dafür werden komplett aus öffentlichen Mitteln der Stadt Hamburg (Beirat Bezirklicher Sportstättenbau) bereitgestellt. Die Vereine spielen dann künftig auf einem von World Rugby abgenommen Geläuf, dass die weltweit tätige Firma Field Turf verlegt, die über eine breite Expertise in der Sportinfrastruktur des Rugbysports besitzt. Die ersten sichtbaren Baumaßnahmen an der Saarlandstraße laufen am 16. Juni. an. Geplant ist, die Arbeiten zum 30. September abzuschließen. Dies bedeutet, dass die Vereine die ersten Spiele der Saison 2025/26 als Auswärtspartien terminieren oder die Heimspiele auf dem Rugbyplatz Barmwisch austragen müssen. 

Die Fertigstellung wird dann eine Besonderheit vorweisen: An der Saarlandstraße wird dann künftig "hybrid" gespielt. Grund: Die Malfelder sind weiterhin mit Sportrasen ausgestattet. Der HHRV hat sich daher im Vorfeld mit dem Spitzenverband Rugby Deutschland ausgetauscht, um den Spielbetrieb in der Bundesliga zu sichern. Notwendig macht diese ungewöhnliche Maßnahme der Denkmal- und Naturschutz, der im Stadtpark ein hohes Gut ist. So säumen vier Bäume das Spielfeld in der Rugby-Arean Stadtpark, die eine Verschiebung des Platzes bedingt hätten. Eine Maßnahme, die durch den Denkmalschutz und entsprechenden Sichtachsen nicht möglich ist.

Der Kunstrasen wird aber nicht die einzige Neuerung an der Saarlandstraße sein. Der HHRV investiert weitere rund 200.000 Euro für die Sanierung des Umkleidegebäudes. Der Großteil dieser Maßnahme wird dabei durch bezirkliche Sondermittel abgedeckt. Die Umsetzung erfolgt parallel zum Bau des Kunstrasenplatzes. Im Herbst erstrahlt die Rugby-Arena somit in einem generalüberholten Glanz, der die Anlage fit für die ovale Zukunft in Hamburg macht. Weitere Maßnahmen sind dabei nicht ausgeschlossen.

 

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